Archiv der Kategorie: Armut

Der Neue

  Teuer war er. Mit dem Neuen im weißen Beutel mit dem Logo des Ladens am Kudamm drauf steig ich am Zoo in die S-Bahn, eine junge Frau setzt sich mir gegenüber. Sie isst hingebungsvoll Fruchtgummis aus einer Tüte, ich … Weiterlesen

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Von der Fensterbank

Ach, so ein 1. Mai in Kreuzberg ist schon schön. Von ihrer elaboriert gepolsterten Fensterbank winkt diese Frau den Passanten freundlich zu. Es wird zu selten zurückgewunken. Gewinkt? Huldvoll erteilt sie mir die Erlaubnis, sie zu fotografieren. Ich habe gelesen, … Weiterlesen

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Schon wieder Tag der Arbeit

Die schönsten Frauen sind am Mariannenplatz beim Feuerwehrdenkmal. Da spielt die kurdische Musik, da säuseln schrankförmige Männer in Muskelshirts live und zart ihre sentimentalen Sehnsuchtsmelodien ins Mikro, dazwischen wummern merkwürdig gruftige Rhythmen vom Band. Die jungen Frauen und Mädchen haben … Weiterlesen

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Vertilgung

Es ist ja nicht so, dass ich keine Freude an der kulinarischen Unkrautvertilgung hätte. Was im Garten gnadenlos vernichtet wird, macht mich an Stadtbrachen zur Futterklauberin. Plastiktüten immer in der Handtasche vorrätig. Ein älteres türkisches Ehepaar lässt sich animieren, die … Weiterlesen

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Der Buchleser (2)

S-Bahnhof Savigny-Platz. „Good night, white pride“ steht auf seinem Sweatshirt. Oki hat noch mehr Bücher in seinem Rucksack. Als er sie mir zeigen will, fällt seine Bierflasche um.

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Der Buchleser (1)

Kantstraße, unter der Bahnbrücke am Zoo. Alex liest einen historischen Roman, ein Thriller vielleicht, etwas mit Ägypten. Er hat neben dem Bettelbecher eine Kerze vor sich stehen.

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Das ist kein Urlaub

Morgens um halb zehn auf dem Alex. Niemand stört die Schlafenden. Sind das nun Penner?

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Gemeinsames Vorlesen

Heute war ich bei einem Shared Reading. Das ist der letzte Schrei, um die Leute zum Lesen und Bücherkonsum zu bringen, kommt aus Manchester oder doch eher Liverpool?, therapeutisch wertvoll, im Knast getestet, und schadet niemand. Wahre Freunde hatten Facilitater … Weiterlesen

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Ersatzverkehr

Relativitätspraxis: Im Verhältnis zur Geschwindigkeit der Veränderungen bin ich doch eher langsam. Bescheidet ein Aufhebungsvertrag die Aufhebung oder die verragliche Bescheidung? Könnt man a Unterhösle draus schneidern, hieß es bei meiner Großmutter, die mir noch oberpeinliche Unterhosen aus Baumwollgarn strickte, wenn … Weiterlesen

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37 Herzen

Manche Leute kaufen das für ihre Katze. Aber wie fast alle Rezepte der Armenküche sind gebratene Hähnchenherzen köstlich. Man erstehe also ein Päckchen für ca 1,29 Euro, die abgepackten 400 Gramm enthalten heute 37, was auf ebenso viele wahrscheinlich fies, … Weiterlesen

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Verstandverleih

Wie viel wir nicht wissen!  Wie Sandino in einer Hafenbar von Tampico auf B.Traven traf – aber das wollen wir auch nur wissen, wenn jemand wie der begnadete Patrick Deville so darüber erzählt, dass es sich halt wie ein Abenteuerroman … Weiterlesen

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Imagine …

  Stell dir vor, du bist dieser Hund. Promenadenmischung, weiß mit Flecken. Es ist dunkel, knapp über Null, Matschwetter, es nieselt. Du bist vor der Automatiktür vom Lidl in der Boxhagener angebunden. Eine ältere Frau streichelt dich. Sie hat zuvor … Weiterlesen

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Ostkreuz

Bis in den November hat sie ihren Platz im Schutz eines Busches gehabt. Sie hockte in mehreren Röcken auf einer Pappe und band Feldblumensträusschen, die sie für 3 Euro verkaufte. Das darf man sich auch nicht ausdenken. Ende Oktober wunderte … Weiterlesen

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Schön und gut

Berlin, Ostkreuz ( so heißt der S-Bahnhof, was für ein Name, dürfte man sich nicht ausdenken): Das Bild verstehe ich nicht. In der Fremde ist es schön und gut, wenn man die Sprache nicht versteht. Die Schrift nicht lesen, die … Weiterlesen

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Absteigen!

Halbierte Plastikflaschen als Planzentöpfe im Vertikalbeet Das Nervige am Reisen ist das Reisen. Also die Bewegung. Endlose Busfahrten über Schlaglochstraßen mit musikalischer Unterhaltung aus knarzigen Lautsprechern, oder: stundenlanges Warten an staubigen Busbahnhöfen an Stadträndern. Wenn  das eigentliche Ziel der ultimative … Weiterlesen

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Infantilisierung

  je näher man dem Paradies kommt, desto kindischer wird man.Heißt Glück Verblödung? Wäre eine Idee, der Demenz was positives, Sinn abzugewinnen.

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Relativ

Irgendwer hat wo geschrieben,  Ubon Ratchathani sei touristisch unterschätzt. Nirgendwo könne man  besser ziellos in der Gegend herumlaufen. Stimmt. Egal, wo man rumläuft, es sieht alles irgendwie gleich aus. Riesige Werbetafeln an zwei- bis dreistöckigem Häusern, hinter denen sich kein … Weiterlesen

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Hostel 28

Es ist gar nicht so leicht, das zu tun, was man sich immer schon gewünscht hat. Im Gasthaus (links oben mein Zimmer)  in Ubon Ratchathani haust auch ein junger Mann aus dem Emsland, der in Australien Gold suchen geht. Beim … Weiterlesen

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Kloake und Koriander

Füsse ist ja ein Topic. Das ist übrigens die so bequeme wie hässliche Latsche von Renee an meinem auch nicht gerade schönen Fuß. Den neugierigen Leguan traf ich im Lumpini Park, wo der Thailländer mit Familie am Sonntag gerne rumrennt … Weiterlesen

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Eine Frau kauft einen Besen

Eine Frau wohnt hier. Eine andere verlegt ein Elektrokabel am Abrisshaus, sie trägt Jeans und ein schwarzes Tshador-Kopftuch, sie raucht lässig Filterzigarette. Im ältesten chinesischen Tempel (von 1658) trinken drei alte Männer Tee und schauen Poolbillard im Fernsehen. Eine Ratte … Weiterlesen

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Tür auf, Tür zu

Die Ösis haben den Grünen statt dem Rechten gewählt und in Dakota, wo ist das überhaupt, wird die Pipeline nicht durch den Friedhof der Indianer gebaut. Kann man doch auch mal so sehen. Ich mach erst mal die Tür zu.

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Japan

  Das ist kein  Tsunami-Foto. Aber ich lese gerade zu viel darüber.Laurent Mauvignier zum Beispiel. Der Titel seines Buches  heißt „Mit leichtem Gepäck“ (dva) und führt zusammen mit dem Cover aus hellblauen Wellen völlig in die Irre. Oder geht es … Weiterlesen

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Madonna

  Berlin Friedrichstraße   Sie wollte nicht, dass ich sie fotografiere. Auf ihrem Schild stand Operation Krebs, sie ist aus Polen und wohnt hier in Berlin bei ihrer Tochter. Vor sich auf einer Decke hatte sie bonbonbunte Plastikhaargummis, eine Taschenlampe … Weiterlesen

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Potlatsch

Die Indianer Nordamerikas kannten es, die Eskimos und die Südseebewohner wie die Trobriander und ihre Nachbarn auf den Inseln in den türkisen Weiten des Pazifiks auch. Wo wieder mal die Idee einer evolutionären Verbindung über die Beringsee Sinn machen würde. … Weiterlesen

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Geht doch

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Mehr vom künstlerischen Leider

Blöde Gans Frankfurt: Schon am ersten Tag musste ich rauchen. Am zweiten auch. Mit Susanne, mit Melle. Oder wie die Dichterin Iris bemerkte: „Wenn einem so viel Scheiße wiederfährt, ist das schon einen Absturz wert.“ Wieder, sic. Mit dem holländischen … Weiterlesen

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Einmachgläser

Es gibt ja nicht bloß wurmstichige und faulpilzige Äpfel bei mir im Garten. Außerdem heißt es Erntedank- und nicht Erntejammerfest. Gelobt sein soll der unermüdlich dicke Früchte tragende Boskopbaum. Besungen und bekniet die Geschenke des Himmels, der Natur oder eines … Weiterlesen

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Fallobst

  Schon wieder Herbstzeitlose… Wir haben ein Problem. Ja, wir. Betrifft nämlich auch die allerordentlichsten Gartennachbarn. Zunehmend breiten sich Seuchen aus, da hilft nicht Zaun noch Hecke, schon gar nicht die penibelst gestutzte. Der Feuerbrand ist eine bakterielle Krankheit, 1957 erstmals … Weiterlesen

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Mode und Verzweiflung

Ich als Fashionbloggerin, stand in der Einladungsmail,und allein deshalb ging ich hin. Und ein wenig auch, weil ein Besuch im Hotel Adlon am Brandenburgertor schon auch schick ist.  Zog dann aber doch die schon etwas angeschmuddelte Jeans, Hemd und eine … Weiterlesen

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Vollzeit

Halb elf am Morgen. Als ich nach der Arbeit wieder am Ostkreuz vorbeikomme, ist er gerade aufgewacht: ein hübscher Junge, er blinzelt in die schräge Sonne und wundert sich darüber, dass er im Schlaf sogar Geld verdient hat.

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Das Tier am Bier

  und hier noch die angekündigten Witzsätze aus Selim Özdogans  Roman „Wieso Heimat, ich wohne zur Miete“: Egal wie jung du bist, Judas war Jünger.Egal wie dicht du bist, Goethe war Dichter. Egal wie gut du fährst, Züge fahren Güter.Egal … Weiterlesen

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Neben der Spur

Auch in Berlin lässt sichs gut obdachlos sein. Alte Jakobstraße, gute Adresse. Krankenkasse und Discounter nebenan. Hier, im Text, also nicht dort, wo jede Pizza-to-go-Bude den Standort geradezu zum gesellschaftlichen  Hotspot aufwerten würde, müssten mal ein paar Witze her,  solche … Weiterlesen

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Auf der Zeil

Silvio ist Romani. Die Passanten in der Fußgängerzone finden seinen Sandhund süß und wollen ein Foto machen. Gerne mit dem Enkelkind drauf. Dafür lassen sie dann ein paar Münzen springen. Ich auch. Die Eiscafes und Fressbuden der Frankfurter Zeil sind … Weiterlesen

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blöde Kunst

  Oberbaumbrücke, East Side Gallery, Spreeufer. Leicht bekleidete Eingeborene. Für junge Berlinbesucher ein Muss, mit Sefie vor den Grafitti auf denMauerresten. Jetzt sind 340m der über 1,300 laufender Graffitobildmeter überklebt mit Fotos vom Krieg. Kobane in Schutt und Asche zerschossen, … Weiterlesen

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Ich sehe rot

Feuerwanzen an der Hermann Hesse Ecke Tucholskistraße. Das kann man nicht erfinden, ist so. Gegenüber steht ein Umspannhäuschen, was ist das überhaupt, in mannshohem Unkraut und sehr lila mit einer Szene aus Tschaikowskis Ballett Schwanensee bemalt.

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Umsonst

Neulich saß ich im mal wieder im Restaurant dieser schwedischen Möbelhauskette. Das meiste der furchtbar schwierig zusammenbaubaren Möbel kommt aus China, wie eigentlich alles. Mein Favorit unter den vier Berliner Filialen ist die in Lichtenberg. Die erreicht man von Mitte … Weiterlesen

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Osterspaziergang

  Kein Selfie, Foto von mir in meinem echt scharfen Auto,  geschossen, wie man ja heut eher ungern sagt, von der großen nomadischen Velocity-Künstlerin R.R. aus ihrer Atelierwohnung im Wedding. Erster Stock, Panoramaview auf die Kreuzung, Brunnen Ecke Luisenbad. Das … Weiterlesen

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Angst

  Berlin Pankow. Wer  Angst hat, macht sich zum Opfer. Der Tiger riecht deinen Angstschweiss, mach Dir einfach noch in die Hosen.

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Where do they all belong

so geht das Beatleslied von „all the lonely people“ auch weiter. Wie man in die Welt hinausguckt, so guckt sie zurück. Man könnte also alles zum Spiegel seiner eigenen Stimmungen machen. Damit wäre mal wieder das Dokumentarische, die Wahrhaftigkeit der … Weiterlesen

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Tee kaufen?

Oder spazieren gehen? Berg rauf und runter? komische Frauen knipsen, die einem handgemachte Beutel aufschwatzen wollen?

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Müßiggang

Ich bin etwas leergeschrieben, weil ich die letzten fünf Tage auf der Verande das alten Holzhauses den Papua-Text fertig gesamplet habe. Nachdem er heut früh versendet ist, radle ich 30 ode 40 kilometer, immer schön gemächlich den Mekong emtlang. Jede … Weiterlesen

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Reisefreiheit

Nachtzug Bangkok-Nong Khia Mehr individuelle Freiheit, mehr Müll. Diktatoren mögen keine Slums, sie sind Brutstätten unkontrollierbarer Ideen und Bewegungen. Nur wie verbietet oder verhindert man illegale Besiedlungen? Authoritären Regimes mit konstitutioneller Monarchie scheint es zu gelingen. The benevolent dictator. Ohne … Weiterlesen

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Der Markt, ein paar Worte zum Geld

      Tankstelle am Hafenpier Der Kapitalismus ist ein System vom Mond. Die Geldwirtschaft hier so bizarr wie unvernünftig. Alles was man für den  unmittelbaren Lebensunterhalt braucht -und selbst erzeugt – kostet quasi nichts. Für zehn Kina, ca. 3-4 … Weiterlesen

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Yamsökonomie

  Das Yamshaus des Chiefs in Tokwaukwa Die Yamsernte ist unmittelbar  mit dem Kula-Tausch verbunden. Obgleich es hier knapp südlich des Äquators keine Jahreszeiten gibt, findet die Ernte und die damit zusammenhängenden Feste, Wettkämpfe, darunter auch das Cricktspiel, die Orgien … Weiterlesen

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Die Schnitzer der Geschichten

  John Kasaipwalowa (links) schreibt nicht mehr. Seitdem 1972 in post-68-er Studentenunruhezeiten sein australisches Visum nicht mehr erneuert wurde, ist er Gärtner geworden. Seine Hongkong-chinesische Zweitfrau Maria arbeitet im Yamsgarten und schaut nur unwillig auf. Gerade an diesem Tag hat … Weiterlesen

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Das Feste wird flüssig. Die Dinge lösen sich auf

  Es regnet jetzt jeden Tag. Das Trommeln auf das Wellblechdach weckt mich am frühen Morgen. Das wütende Beginnen geht in ein gleichmäßiges Rauschen über. Die Palmen wedeln wasserschwer in der Brise, der Stille Ozean liegt bleigrau da. Es lösen … Weiterlesen

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Radeln für Papa

Der Ordinary (Holzklasse) braucht knapp zwei Stunden zurück nach Bangkok und kostet 35 Cent. Kurz vor dem Zielbahnhof hält er an. Alle müssen aussteigen. Weiter mit Bussen. Wo und welche? Ich folge einer Kleinfamilie, die mir gegenüber saß. Sie tragen … Weiterlesen

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Memory revisited

Joe Cocker! Bei den neu angekommenen Berlinern in den Bungalows ohne „Bad“ hat bestimmt niemand mehr was von ihm auf dem smartphone. Wie alt ich bin. Und wie wenig das ausmacht. In den Predigten zum Jahresende wird in Deutschland auch … Weiterlesen

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Lob der Langsamkeit

Eine Runde shoppen. Bananen, Bodyöl, Peperoni, zum aufpeppen der Linsencurrysuppe und Vermeidung der Fertigsauce, die hier alle schick und modern finden. Bücher werden hier getauscht, je interessanter die Gäste, desto besser die Bibliotheken der Gasthäuser. Ich bin lektüremäßig noch in … Weiterlesen

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