Stalinallee am Samstag

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„Gabenzaun“: Nachbarschaftshilfe für Obdachlose oder wie man das alte Winterzeug los wird und dabei noch Karmapunkte sammelt

 

Am Samstag war die Stalinallee voll. Wenige Autos auf der in jede Fahrtrichtung vierspurigen Magistrale, dafür so viele Spaziergänger wie selten zuvor. Die für menschliches Maß völlig überdimensioniert breiten Bürgersteige erlauben das Flanieren, Joggen, Radfahren, Kinderwagenschieben im jetzt verordnetem Abstand. Auch für Tische, Stühle und Strandkörbe der Restaurants und Cafés ist genügend Platz, aber die waren bis auf wenige geschlossen. Auf jeder Bank reckte eine einzelne Person   ihr Gesicht in die gletscherklare Sonne. Kleinfamilien und Pärchen verliefen sich. Am Strausberger Platz blühten Osterglocken. Eine Amsel sang angeberisch. Im Grünstreifen wuchs wilder Schnittlauch. Ein Kind kickte einen Stein.

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Stalinallee (gebaut 1961/62), Karl-Marx-Allee, Frankfurter Allee

 

 

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4 Antworten zu Stalinallee am Samstag

  1. Schockiert! Berliner Spielplatz und die Tüten…. werden …. nicht nachgefragt.

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