Osterspaziergang

 

image

Kein Selfie, Foto von mir in meinem echt scharfen Auto,  geschossen, wie man ja heut eher ungern sagt, von der großen nomadischen Velocity-Künstlerin R.R. aus ihrer Atelierwohnung im Wedding. Erster Stock, Panoramaview auf die Kreuzung, Brunnen Ecke Luisenbad. Das ist Getto. Hier tragen alle Frauen  Kutte,  die Kerle kratzen sich am Sack. Nein, die sind nicht nett. Außer wir handeln mit ihnen, also zahlen. Der Wedding ist das einzige, das sie von Berlin nicht vermissen wird, sagt R. Am Donnerstag muss sie alles geräumt haben. Entmietung. Sechs Tage Zeit. Ostersonntag. Wir holen Kartons aus einem Lager, das liegt im vierten Untergeschoss eines Hotels an der Landsberger Allee, danach kommt Ikea in Lichtenberg. Mit der Family Card gibt es dort Kaffee gratis. In der spooky Tiefgarage des Hotellagers sind wir leider zu verängstigt, um Fotos zu machen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Allgemeines, Armut, Errinnerung, expats, Fotografie, Mission, salz abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s