Schlagwort-Archive: Zug

Draußen war Sommer

Kann man Ausgrenzung schöner ausdrücken als in diesem vollkommen Dreiwortsatz? Er ist vom Schriftsteller  Albrecht Selge, der unter anderem den „Blog Hundert11-Klassikmusikblog hundert11.net betreibt. „Der Landschaft ist ja alles recht“ – noch so ein toller Satz  aus seinem wunderbaren schmalen Roman … Weiterlesen

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Tarnung

Vorteile des Verschwindens: 87 Euro kassiert für zwei nicht abgestempelte Fahrkarten. Im Bordrestaurant mehrere Kaffees getrunken und mich unsichtbar gestellt. Klappt   „zusehends“ besser. Ein Bauarbeiter aus Rumänien setzte sich zu mir an den Tisch. Auf Montage in Gera. Der … Weiterlesen

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Tiere von Bangkok

Die Straße, in die mich die Suche nach meinem plattgemachtem Gasthaus geführt hat, wird zu einer schmalen Sackgasse. Über ein Rohr auf Augenhöhe klettert eine Ratte. Ihr Schwanz ist ellenlang und so dick wie mein Zeigefnger, aber sie ist nicht … Weiterlesen

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Hunger nach Chinatown

Straßenküchen sollen in Thailand abgeschafft werden. In Chinatown von Bangkok undenkbar. Die Verkehrspolizei sperrt hingegen am Abend mit Seilen und mobilen Pollerhütchen einen Fahrstteifen ab, damit mehr Platz für Buden, Plastikstühlchen und die vielen hungrigen und flanierenden Leute ist. Tagsüber … Weiterlesen

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Bücherflucht

  Eigentlich sind ja Bücher gut dafür, sich aus der Wirklichkeit zu stehlen. Bei mir sind es gerade zu viele, weshalb mir die Wirklichkeit schon fast abhanden kommt. Man könnte auch sagen, ich  erlebe nix mehr, weil ich nur noch Bücher lese. … Weiterlesen

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Menü im Niemandsland

Kaum hat der Zug Butterworth verlassen, end of the line, wo die Schienen am Kai zur Fähre enden, fallen fast alle Reisenden unverzüglich in Dämmerschlaf. Das Rattern der Schwellen lullt alle ein, den Rest erledigt die Nachmittagssonne. Schlafende zu knipsen … Weiterlesen

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Ansprechpartner

Der alte Soldat hat vergessen, wie das Lied geht. Scheiden, meiden, singt er, dazwischen Pausen, in denen er wartet, dass sich die Leerstellen füllen. Aber die Verbindung ist unterbrochen, die Synapsen blockiert. Meine Schwester souffliert, für ihn unhörbar, „tut weh“. … Weiterlesen

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Talacker

Die schwarzen Asylanten sitzen am Flussufer und hören Musik oder telefonieren stundelang allein unter den Weidenbäumen. Kleine Gruppen von russischen Männern mit ihren Jungs an den Händen flanieren den Weg entlang, Fahrradfahrer mit Wespenhelmen düsen vorbei und Geschwader an Rollatoren … Weiterlesen

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bordbistro

Wohlgesinnt den Menschen und neugierig der Welt gegenüber, wie Herodot, darauf komme es an, schreibt Kapuszinski. (Meine Reisen mit Herodot, die andere bibl.) Und berichtet, wie wenig wir über Herodot wissen. Klar ist nur, er kam aus einem schönen Land … Weiterlesen

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