Archiv der Kategorie: Literatur

Spätzündung

  158 Freunde in neun Tagen! So lang bin ich jetzt bei Facebook. Mit zweien hab ich mich schon analog verabredet. Soll ja keiner was sagen. Am Anfang macht es auch ein bisschen süchtig, schon spannend, wie das da funktioniert. … Weiterlesen

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Verbinden

das ist jetzt ein wenig billig als Illu, aber ich sag dafür jetzt nicht extra, wie begeistert ich von diesem Gilchristverband bin, also dieser ziemlich nach rottendem Fleisch müffelnden Latex-Strumpf-Schlinge, in der ich meinen fragilen Arm immer noch verbindlichst gebeugt … Weiterlesen

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Pflanzen, Tiere, Sensationen

Der Garten sei der Spiegel der Welt, lese ich in einem preisgekrönten Büchlein. Das Paradies, das eingehegte Wilde, die gestaltete Natur. So wie ich mich in ihm und zu ihm verhalte, so bin ich zur Welt. Zwanghaft, pingelig, dominant oder … Weiterlesen

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Der Buchleser (2)

S-Bahnhof Savigny-Platz. „Good night, white pride“ steht auf seinem Sweatshirt. Oki hat noch mehr Bücher in seinem Rucksack. Als er sie mir zeigen will, fällt seine Bierflasche um.

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Der Buchleser (1)

Kantstraße, unter der Bahnbrücke am Zoo. Alex liest einen historischen Roman, ein Thriller vielleicht, etwas mit Ägypten. Er hat neben dem Bettelbecher eine Kerze vor sich stehen.

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April

  Dieser April macht seinem TS Eliot alle Ehre. Es blüht wie verrückt und dazu schneits. Im Sauerland hatten sie vorgstern 10 cm geschlossene Schneedecke. Das lässt uns Frostbeulen dankbar die lange Unterhose anziehn, gebietet dem nackten Treiben in der … Weiterlesen

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Brennnesseln

Nee, das wird jetzt kein Foodblog. Andrerseits: Zwei rote Zwiebeln und ein Schnitz Sellerieknolle kleingeschnipfelt in Kübriskernöl angeschmelzt, dazu einen fußballgroßen Beutel Brennnesselspitzen, möglichst frisch geerntet, ein paar Minuten gedämpft, bis die faserigen Stängel weich sind, Salz und Pfeffer dran … Weiterlesen

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Totholz

„Hier dürfen Bäume wieder alt werden und natürlich sterben“. Steht auf einer der zahlreichen, selbst schon etwas verwitterten Schautafeln in meinem derzeitigen Spaziergangswald. Ein morbid verwunschener Zauberwald, der zum Urwald renaturiert wird. Umgefallene Bäume heißen Totholz und bilden Lebensgrundlage für … Weiterlesen

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Riders on the Storm

Sie singt eine Arie, Mezzosopran? Ich kann sie nicht fragen, sie hat gerade erst angefangen, die eine Hand am Ohr für den inneren Soundcheck, in der anderen eine Kladde mit Liedern. Ihre kristallklare Stimme hat in der Unterführung am Alex … Weiterlesen

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Isch over

Die Überschrift dichtete Tom, das Foto ist von Hans Edinger. Nach 18 Jahren im Betrieb sei er zum ersten Mal für ein  selbstgemachtes Foto gelobt worden: Wenn das nicht heroisch, romantisch, dramatisch ist. Es kippt sogar.

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Im Reich der schadhaften Zeichen

  während ich in am Küchentisch Bilder aus dem bunten Detailwahn zusammen stelle, ist draußen der Schnee liegengeblieben. Er hat sich auf die kahlen Äste der Hinterhoflinde gepappt und wie eine Katze über den feuchten Dreck gelegt. Die Nacht ist … Weiterlesen

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Hilltribes

  Nichts gegen Regen, aber wenn dazu noch das Haus eingerissen und die hölzernen Nachbarsstuben neugezimmert werden, ists schwierig mit der Besinnlichkeit. Zumal mein Sinnproduzent derzeit auf Nirwana gestellt scheint. Auch das Lesen von anderer Leute Geschichten scheint mir merkwürdig … Weiterlesen

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Naturerfahrung

gibt ja nicht viel öderes als Landschaftsbeschreibungen. In Romanen oder Filmen dient der Naturschwenk der Atmo, um die Handlung stimmungsmäßig einzubetten, oder eben als retardierndes Moment. Bei mir  grad wenig Handlung, wenn man das Weiterfahren mit dem Moped nicht als … Weiterlesen

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ich klein, pengpengpeng

Als hätte ichs geahnt, dass heute ein besondrer Tag wird, bin ich erst mal umgezogen, Das wahrscheinlich billigste Zimmer von Thaket (Khamouna International Guesthouse) war schon ok, riesige Terrasse ganz für mich, Wasserkocher, kalte Dusche, Fenster zu Dorfjugend und Mopeds, … Weiterlesen

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Engel Adam

  Der Gedanke, dass mein Mini den Geist aufgeben,  oder es  verloren gehen könnte , kam mir zum ersten mal  in einem Festnetz-Telefonat mit Anna fünf Tage vor der Abreise. Panisch machte ich  updates für die cloud und drei echte … Weiterlesen

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Zeichen

Eidechse auf Berliner Pflaster im November. Ist ja wohl klar, was das heißt. Bei den Dogon, so erklärte mir mal ein schöner Mann, steht die Eidechse für den Menschen. Oder seinen Kosmos? Der Mann nahm ein heißes Bad und wir … Weiterlesen

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Japan

  Das ist kein  Tsunami-Foto. Aber ich lese gerade zu viel darüber.Laurent Mauvignier zum Beispiel. Der Titel seines Buches  heißt „Mit leichtem Gepäck“ (dva) und führt zusammen mit dem Cover aus hellblauen Wellen völlig in die Irre. Oder geht es … Weiterlesen

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