Archiv der Kategorie: Allgemeines

Baustellen

  Am Flughafen Tempelhof werden temporäre Unterkünfte für Flüchtlinge aufgestellt. Wo aber sind sie (diese ein wenig Flüchtigeren als wir selbst)? Auch mein Körper wird zur Dauerbaustelle. Nur ohne Neubauten. Am Morgen aufgewacht, als ob eine Dampfwalze über mein Gesicht … Weiterlesen

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Der Neue

  Teuer war er. Mit dem Neuen im weißen Beutel mit dem Logo des Ladens am Kudamm drauf steig ich am Zoo in die S-Bahn, eine junge Frau setzt sich mir gegenüber. Sie isst hingebungsvoll Fruchtgummis aus einer Tüte, ich … Weiterlesen

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Verbinden

das ist jetzt ein wenig billig als Illu, aber ich sag dafür jetzt nicht extra, wie begeistert ich von diesem Gilchristverband bin, also dieser ziemlich nach rottendem Fleisch müffelnden Latex-Strumpf-Schlinge, in der ich meinen fragilen Arm immer noch verbindlichst gebeugt … Weiterlesen

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Soziale Plastik (1)

Früher, ja früher, da rannten keine Horden von alten Leuten in Trainingsanzügen durch die städtischen Parks. Die Alten saßen krumm und entspannt auf den Bänken, genossen den Ruhestand und unterhielten sich. Miteinander, aneinander vorbei, mit sich selbst. Man hielt das … Weiterlesen

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Befreit das Meer

  Ist ja nicht so, dass es derzeit keine Gründe zum Protest gäbe. Am 3. Mai fand am Brandenburger Tor eine Soliveranstaltung für den nun schon seit mehrenen Wochen in Istanbul inhaftierte Welt-Korrespondenten Deniz Y. statt. Es spielten junge Deutschrapper … Weiterlesen

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Von der Fensterbank

Ach, so ein 1. Mai in Kreuzberg ist schon schön. Von ihrer elaboriert gepolsterten Fensterbank winkt diese Frau den Passanten freundlich zu. Es wird zu selten zurückgewunken. Gewinkt? Huldvoll erteilt sie mir die Erlaubnis, sie zu fotografieren. Ich habe gelesen, … Weiterlesen

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Tresen (2)

Eben.

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Tresen (1)

wieso Panik?

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Schon wieder Tag der Arbeit

Die schönsten Frauen sind am Mariannenplatz beim Feuerwehrdenkmal. Da spielt die kurdische Musik, da säuseln schrankförmige Männer in Muskelshirts live und zart ihre sentimentalen Sehnsuchtsmelodien ins Mikro, dazwischen wummern merkwürdig gruftige Rhythmen vom Band. Die jungen Frauen und Mädchen haben … Weiterlesen

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hier lang

Ich seh hier Pfeile: Pelargonium citrosum, die Zitronengeranie, soll durch ihren Citronelladuft Mücken abschrecken. Hier hat sie aber eindeutige Wegweiser aufgetragen, um Bestäubertierchen zu dirigieren. Während  ich die unverwüstliche Topfpflanze auf meinem Fenstersims bewundere, sehe ich die Ratte. Draußen, drunten … Weiterlesen

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Der Buchleser (2)

S-Bahnhof Savigny-Platz. „Good night, white pride“ steht auf seinem Sweatshirt. Oki hat noch mehr Bücher in seinem Rucksack. Als er sie mir zeigen will, fällt seine Bierflasche um.

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Der Buchleser (1)

Kantstraße, unter der Bahnbrücke am Zoo. Alex liest einen historischen Roman, ein Thriller vielleicht, etwas mit Ägypten. Er hat neben dem Bettelbecher eine Kerze vor sich stehen.

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April

  Dieser April macht seinem TS Eliot alle Ehre. Es blüht wie verrückt und dazu schneits. Im Sauerland hatten sie vorgstern 10 cm geschlossene Schneedecke. Das lässt uns Frostbeulen dankbar die lange Unterhose anziehn, gebietet dem nackten Treiben in der … Weiterlesen

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Mähen ohne zu muhen

Das erste Mal ist immer  zu früh.  Dabei fällt dem elektrischen Rasenmäher schon dauernd eins seiner Plastikrädchen ab, weil das Gras an manchen Stellen so fett ist. Die Scilla haben sich noch nicht zurückgezogen, Wiesenschaumkraut gabs gar nicht, um die … Weiterlesen

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Brennnesseln

Nee, das wird jetzt kein Foodblog. Andrerseits: Zwei rote Zwiebeln und ein Schnitz Sellerieknolle kleingeschnipfelt in Kübriskernöl angeschmelzt, dazu einen fußballgroßen Beutel Brennnesselspitzen, möglichst frisch geerntet, ein paar Minuten gedämpft, bis die faserigen Stängel weich sind, Salz und Pfeffer dran … Weiterlesen

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Monsterfriedhof

German Vodoo: Bastelstunde nennen einige Patienten, äh Klienten, verächtlich oder gleich hasserfüllt die psychologisch betreute Beschäftigungstherapie. Dort wurden sie motiviert, ihre Gespenster, Ängste, Süchte, Peiniger, Verfolger, Traumas in Ton zu kneten. Abbilden, bannen, ausdrücken, wie einen Pickel. Danach wurden die … Weiterlesen

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Perspektivwechsel

Einfach mal Licht anmachen. Oha, es wurde hell. Auf der Rückfahrt in der Regionalbahn saß mir ein junger, naja im Vergleich zu mir junger Mann gegenüber. Ich sah zwei Rehe übers Feld springen und zeigte aus dem Fenster: Rehe! Der junge … Weiterlesen

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Totholz

„Hier dürfen Bäume wieder alt werden und natürlich sterben“. Steht auf einer der zahlreichen, selbst schon etwas verwitterten Schautafeln in meinem derzeitigen Spaziergangswald. Ein morbid verwunschener Zauberwald, der zum Urwald renaturiert wird. Umgefallene Bäume heißen Totholz und bilden Lebensgrundlage für … Weiterlesen

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Watt

  „Was man lange Zeit Wahn, Melancholie, Depression genannt hat, war oft das Ergebnis einer Reibung, eines Selbstverlusts in der Schöpfung, im Kontakt mit der Andersheit…“ Aus Mathias Enard: Kompass. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. Hanser … Weiterlesen

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Gemeinsames Vorlesen

Heute war ich bei einem Shared Reading. Das ist der letzte Schrei, um die Leute zum Lesen und Bücherkonsum zu bringen, kommt aus Manchester oder doch eher Liverpool?, therapeutisch wertvoll, im Knast getestet, und schadet niemand. Wahre Freunde hatten Facilitater … Weiterlesen

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Ersatzverkehr

Relativitätspraxis: Im Verhältnis zur Geschwindigkeit der Veränderungen bin ich doch eher langsam. Bescheidet ein Aufhebungsvertrag die Aufhebung oder die verragliche Bescheidung? Könnt man a Unterhösle draus schneidern, hieß es bei meiner Großmutter, die mir noch oberpeinliche Unterhosen aus Baumwollgarn strickte, wenn … Weiterlesen

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Schön und gut

Berlin, Ostkreuz ( so heißt der S-Bahnhof, was für ein Name, dürfte man sich nicht ausdenken): Das Bild verstehe ich nicht. In der Fremde ist es schön und gut, wenn man die Sprache nicht versteht. Die Schrift nicht lesen, die … Weiterlesen

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Autoreverse

Wie hier alles funktioniert! Einen Adapter für den Stecker meines koreanischen Billig-Telefons? Ein junger Angestellter des Elektroniksupermarkts an der Ecke führt mich zum Regal mit „Verbindungen“ und zeigt mir drei passende Modelle. Ein neues Telefon? Ein anderer junger Angstellter führt … Weiterlesen

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Noch jemand Fleisch?

Essen ist auch eine Methode der Dezimierung. Abgesehen von diesem einladenden Stilleben am Busbahnhof von Thaket ist das hier ein überraschend  bezauberndes Kaff. Keine Kirchen, nur ein Tempel bislang gesichtet. Die echt geile maps.me-app dirigiert mich zum nächsten Guesthouse, das … Weiterlesen

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Absteigen!

Halbierte Plastikflaschen als Planzentöpfe im Vertikalbeet Das Nervige am Reisen ist das Reisen. Also die Bewegung. Endlose Busfahrten über Schlaglochstraßen mit musikalischer Unterhaltung aus knarzigen Lautsprechern, oder: stundenlanges Warten an staubigen Busbahnhöfen an Stadträndern. Wenn  das eigentliche Ziel der ultimative … Weiterlesen

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Savannakhet

Fahrpläne. Kann man machen, aber meist machen sie was mit einem. Als wir nach gut elf Stunden, statt sieben, in Savannakhet ankommen, sind wir schon froh, dass überhaupt noch ein Gasthaus offen hat. Fertigplattenbau, aber Zimmer riesig, Holzmöbel, weiße Bodenfließen … Weiterlesen

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Lazy sunday afternoon

Diese Männer schauen nicht das Äffchen an. (Titelsong von The small faces, 1968) natürlich gab es gestern auch Partys mit Buffets, Barbecue, Schokoplätzchen, Laolao-cocktails und Happy Mushrooms. Dröhnen mit blonden Rasta-Kids? Nix mehr für mich, nähere mich mit jedem Tag … Weiterlesen

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Du bist nicht allein

Leute fotografieren ist ja so ne Sache. Das Bild hat eine der Frauen selber gemacht,  ich hab ein bisschen dran rumgespielt. Das lustige Maiskolbenzusammenschmeißen fand an der Südspitze von Don Khone statt, wo man ein Bötchen charten kann. um die … Weiterlesen

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Heiliger Bimbam

Die Prinzessin ist weg. Vor zwei Tagen brach sie mit einem Rollkoffer nach Vientiane auf, dezent gekleidet in der laotischen Uniform (weiße Bluse, blaue Polyester-Trainingsjacke mit Emblem einer westliche Sportmannschaft), der Koffer war leicht, wahrscheinlich wird sie damit voller Shoppingzeugs … Weiterlesen

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Engel Adam

  Der Gedanke, dass mein Mini den Geist aufgeben,  oder es  verloren gehen könnte , kam mir zum ersten mal  in einem Festnetz-Telefonat mit Anna fünf Tage vor der Abreise. Panisch machte ich  updates für die cloud und drei echte … Weiterlesen

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mist!

das ipad streikt. kaputt? keine ebooks, keine busfahrpläne, keine karten, kein gar nix mehr?

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Arte povera

James Turrell, Lao style (unvollendet)

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Gardenroute

  ist das wlan vielleicht so lahm, damit ich diese fotomacke mal lasse? Mich vom Netz abnable, mediales detox, informationsabstinenz? Zum Telefonieren benutzt hier übrigens niemand sein smartphone. Wird wie mit dem Lesen (auf Papier) auch diese Kulturtechnik übersprungen? Am … Weiterlesen

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Morning glory

Nur kein Neid jetzt. Es gibt Schlangen, Skorpione und paar Taranteln, Auch Moskitos und wer das Unheil  besonders herausfordert, kann sich  Billharziose im Mekongwasser holen, mit dem ich mir die Zähne putze. Kleine Viper oder so gesichtet. Die Vorstellung fieser Tiere … Weiterlesen

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Medien

Die Inseln haben seit etwa sieben Jahen Elektrizität. Bücher  gibt es bei den Gasthäusern – zm tauschen. Es sind zerfledderten Exemplare in English oder anderen westlichen Sprachen , welche die Touristen da gelassen haben. Riesige Antennen bezeugen den ersten Wohlstand … Weiterlesen

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Ameisenstrasse

Auf dem weißen Plastikspitzentischtuch hat sich sogleich eine Ameisenstraße zum Zuckertütchen bei meinem Kaffee gebildet. Ein Song Ta U, so ähnlich heißen die motorisierten Blechbüchsen mit Bänken auf der Ladefläche eines Minilkws, hat mich morgens um sieben zum Busbahnhof gebracht, von … Weiterlesen

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Relativ

Irgendwer hat wo geschrieben,  Ubon Ratchathani sei touristisch unterschätzt. Nirgendwo könne man  besser ziellos in der Gegend herumlaufen. Stimmt. Egal, wo man rumläuft, es sieht alles irgendwie gleich aus. Riesige Werbetafeln an zwei- bis dreistöckigem Häusern, hinter denen sich kein … Weiterlesen

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Hostel 28

Es ist gar nicht so leicht, das zu tun, was man sich immer schon gewünscht hat. Im Gasthaus (links oben mein Zimmer)  in Ubon Ratchathani haust auch ein junger Mann aus dem Emsland, der in Australien Gold suchen geht. Beim … Weiterlesen

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Kloake und Koriander

Füsse ist ja ein Topic. Das ist übrigens die so bequeme wie hässliche Latsche von Renee an meinem auch nicht gerade schönen Fuß. Den neugierigen Leguan traf ich im Lumpini Park, wo der Thailländer mit Familie am Sonntag gerne rumrennt … Weiterlesen

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Your beauty restored

Das ehemalige Gefängnis würde zum öffentlichen Park mit Trimmdich-Geräten umgewandelt. Männer heben rostige Gewichte. Ein älteres Paar läuft barfuß im Kreis auf einem Muster aus senkrecht eingemauerten Kieselsteinen. Das dient der Fußzonenreflexmassage.  Es tut weh, ich schaff nur eine Runde. … Weiterlesen

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Eine Frau kauft einen Besen

Eine Frau wohnt hier. Eine andere verlegt ein Elektrokabel am Abrisshaus, sie trägt Jeans und ein schwarzes Tshador-Kopftuch, sie raucht lässig Filterzigarette. Im ältesten chinesischen Tempel (von 1658) trinken drei alte Männer Tee und schauen Poolbillard im Fernsehen. Eine Ratte … Weiterlesen

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Bangkok Katze

Ein wenig Cats Content, hat sich Anna gewünscht. Und so bin ich fast direkt mit dem Skytrain vom Flughafen zum Bahnhof Hua Lampong gefahren, wo ich das Gasthaus zuerst gar nicht mehr wiederfand. Die Sackgasse jenseits des Trubels in der … Weiterlesen

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Tür auf, Tür zu

Die Ösis haben den Grünen statt dem Rechten gewählt und in Dakota, wo ist das überhaupt, wird die Pipeline nicht durch den Friedhof der Indianer gebaut. Kann man doch auch mal so sehen. Ich mach erst mal die Tür zu.

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Zeichen

Eidechse auf Berliner Pflaster im November. Ist ja wohl klar, was das heißt. Bei den Dogon, so erklärte mir mal ein schöner Mann, steht die Eidechse für den Menschen. Oder seinen Kosmos? Der Mann nahm ein heißes Bad und wir … Weiterlesen

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Japan

  Das ist kein  Tsunami-Foto. Aber ich lese gerade zu viel darüber.Laurent Mauvignier zum Beispiel. Der Titel seines Buches  heißt „Mit leichtem Gepäck“ (dva) und führt zusammen mit dem Cover aus hellblauen Wellen völlig in die Irre. Oder geht es … Weiterlesen

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Hineni, hineni

i want to travel blind

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Indien?

Der Himmel über meiner Schrebergartenhütte in Pankow ist auch Einflugschneise zum Flughafen Tegel. Ich bin mehr für Ausflugschneise, wenn das Blattgold vermodert, ist’s Zeit. Der Reiseblues trommelt,  so zb.: https://kalabmusic.bandcamp.com/album/ank

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Madonna

  Berlin Friedrichstraße   Sie wollte nicht, dass ich sie fotografiere. Auf ihrem Schild stand Operation Krebs, sie ist aus Polen und wohnt hier in Berlin bei ihrer Tochter. Vor sich auf einer Decke hatte sie bonbonbunte Plastikhaargummis, eine Taschenlampe … Weiterlesen

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Potlatsch

Die Indianer Nordamerikas kannten es, die Eskimos und die Südseebewohner wie die Trobriander und ihre Nachbarn auf den Inseln in den türkisen Weiten des Pazifiks auch. Wo wieder mal die Idee einer evolutionären Verbindung über die Beringsee Sinn machen würde. … Weiterlesen

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Geht doch

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Mehr vom künstlerischen Leider

Blöde Gans Frankfurt: Schon am ersten Tag musste ich rauchen. Am zweiten auch. Mit Susanne, mit Melle. Oder wie die Dichterin Iris bemerkte: „Wenn einem so viel Scheiße wiederfährt, ist das schon einen Absturz wert.“ Wieder, sic. Mit dem holländischen … Weiterlesen

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Mehr Meer

Was kann schöner sein, als ein Buch zu lesen? Sich verlieben zum Beispiel. Und zu glauben, dass man die Einzige für den Anderen ist. So wie die junge Dichterin Charlotte Van den Broeck das in einem flüchtigen Bühnenmoment für Arnon … Weiterlesen

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Einmachgläser

Es gibt ja nicht bloß wurmstichige und faulpilzige Äpfel bei mir im Garten. Außerdem heißt es Erntedank- und nicht Erntejammerfest. Gelobt sein soll der unermüdlich dicke Früchte tragende Boskopbaum. Besungen und bekniet die Geschenke des Himmels, der Natur oder eines … Weiterlesen

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Erwin!

Wieso Erwin? Das Bakterium, das den fiesen Feuerbrand an Kernobstbäumen verursacht, heißt Erwinia amylovora. Im Apfelanbaugebiet von Südtirol herrscht rigide und weiträumige Rodungspflicht, wenn ein Befall gesichetet wird. Misteln, ein Zwischenwirt oder so, darf man dort überhaupt nicht mehr anpflanzen.Meldepflichtig … Weiterlesen

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Fallobst

  Schon wieder Herbstzeitlose… Wir haben ein Problem. Ja, wir. Betrifft nämlich auch die allerordentlichsten Gartennachbarn. Zunehmend breiten sich Seuchen aus, da hilft nicht Zaun noch Hecke, schon gar nicht die penibelst gestutzte. Der Feuerbrand ist eine bakterielle Krankheit, 1957 erstmals … Weiterlesen

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Charity

„Ihr, die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren“. Ganz so pathetisch wie Dantes Hölle, die ja schlussendlich eine Komödie ist, ist es nun auch wieder nicht. Aber schon irre, wie schnell das Krankenhaussystem einen auf die Größe eines Fliegenschisses … Weiterlesen

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Sie haben Post

„Nutzen sie diese eigenartige Gelegenheit, unsere Generika Potenzmittel Testpackung auszuprobieren.“ Ich finde es nett von diesem Al Logo, dass er mir das zutraut. Vorgestern fashionblogger, heute Potenzmitteltester. Könnt ich nicht mal Kurklinikkritiker werden?

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Sonnenallee 13o

Der heutige Preis für die schönste location gebührt Jörg Sundermeier. Für seine Buchvorstellung hat er den Späti 130 auf der Sonnenallee 130 ausgewählt. Dreierlei Tapeten, Kaffeesahne, Resopaltische. Der Verleger des Verbrecher Verlags hat ein Buch im be.bra Verlag veröffentlicht. Es … Weiterlesen

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Mode und Verzweiflung

Ich als Fashionbloggerin, stand in der Einladungsmail,und allein deshalb ging ich hin. Und ein wenig auch, weil ein Besuch im Hotel Adlon am Brandenburgertor schon auch schick ist.  Zog dann aber doch die schon etwas angeschmuddelte Jeans, Hemd und eine … Weiterlesen

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Goethes Gartenhaus

Gärtner brauchen ja keinen Urlaub. Schon gar nicht im Sommer. Ich jedenfalls vermisse jedes einzelne Wochenende, das ich nicht in meinem Schrebergärtchen sein kann. Meine Nachbarn hingegen müssen die Schulferien ausnutzen, um mit ihren Kleinfamilien wegzufahren. Mein Glück, da ist mal … Weiterlesen

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Goethe

  Weimar wieder. Im Park spielen sie Federball, das blonde nackte Kind, eine Flasche  Prosecco an den Bauch gedrückt, rennt über die Wiese. Ich lümmel auf einer Holzbank im Schatten. In meinem Buch geht es um Heimweh nach einer Zukunft, … Weiterlesen

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Vollzeit

Halb elf am Morgen. Als ich nach der Arbeit wieder am Ostkreuz vorbeikomme, ist er gerade aufgewacht: ein hübscher Junge, er blinzelt in die schräge Sonne und wundert sich darüber, dass er im Schlaf sogar Geld verdient hat.

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Ausgang

  Psychodelisch pinkeln in Friedrichshain. (Foto und Ausgehanimation  Povl)

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Das Tier am Bier

  und hier noch die angekündigten Witzsätze aus Selim Özdogans  Roman „Wieso Heimat, ich wohne zur Miete“: Egal wie jung du bist, Judas war Jünger.Egal wie dicht du bist, Goethe war Dichter. Egal wie gut du fährst, Züge fahren Güter.Egal … Weiterlesen

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Neben der Spur

Auch in Berlin lässt sichs gut obdachlos sein. Alte Jakobstraße, gute Adresse. Krankenkasse und Discounter nebenan. Hier, im Text, also nicht dort, wo jede Pizza-to-go-Bude den Standort geradezu zum gesellschaftlichen  Hotspot aufwerten würde, müssten mal ein paar Witze her,  solche … Weiterlesen

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Auf der Zeil

Silvio ist Romani. Die Passanten in der Fußgängerzone finden seinen Sandhund süß und wollen ein Foto machen. Gerne mit dem Enkelkind drauf. Dafür lassen sie dann ein paar Münzen springen. Ich auch. Die Eiscafes und Fressbuden der Frankfurter Zeil sind … Weiterlesen

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Bücherflucht

  Eigentlich sind ja Bücher gut dafür, sich aus der Wirklichkeit zu stehlen. Bei mir sind es gerade zu viele, weshalb mir die Wirklichkeit schon fast abhanden kommt. Man könnte auch sagen, ich  erlebe nix mehr, weil ich nur noch Bücher lese. … Weiterlesen

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Sommer

Das ist ein Gruß nach Tel Aviv. Der Baum voller Sauerkirschen steht in meinem Schrebergarten in Pankow. Ich warte auf die Brombeeren, um die Kirschen wieder mit Chili einzumachen. Aber wenn die Brombeeren reifen, beginnt der Herbst. Dann ist schon … Weiterlesen

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Schrebergarten

Was Nachbarn angeht hab ich echt ein Sauglück. Die einen haben zwei kleine Kinder. Die kriegen ab und zu Zähne.Braucht der Mensch. Auch Wasser, im Sommer besonders in aufblasbaren Plastikpools, erzeugt es bei kleinen Menschen zwingende Kreischgeräusche. Dagegen hat Misanthropie … Weiterlesen

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blöde Kunst

  Oberbaumbrücke, East Side Gallery, Spreeufer. Leicht bekleidete Eingeborene. Für junge Berlinbesucher ein Muss, mit Sefie vor den Grafitti auf denMauerresten. Jetzt sind 340m der über 1,300 laufender Graffitobildmeter überklebt mit Fotos vom Krieg. Kobane in Schutt und Asche zerschossen, … Weiterlesen

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Ich sehe rot

Feuerwanzen an der Hermann Hesse Ecke Tucholskistraße. Das kann man nicht erfinden, ist so. Gegenüber steht ein Umspannhäuschen, was ist das überhaupt, in mannshohem Unkraut und sehr lila mit einer Szene aus Tschaikowskis Ballett Schwanensee bemalt.

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Amsel im Spechtloch

  Dieser gutgelaunte Musiker im U-Bahnhof Moritzplatz kommt aus Benin. Der Apfelbaum hängt wieder voller knopfgroßer Früchtchen. Im letzten Jahr hatte eine Windböe die Hälfte des alten, vom Rostpilz geschwächten Baumes abgeknickt. Vor Schmerz hatte der versehrte Riese daraufhin die … Weiterlesen

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Heimspiel

Die Klassiker für den Anfänger: Zwei Sixpack mit Petunien aus dem Baumarkt zum Sonderpreis. Alle knallbonbonrosa, haben die vier laufenden Meter Balkonkasten optimal ausgenutzt. Invasiv, könnte man das schon nennen. Die Geranie hält mit massenhaften Blütenstraußen in Puffrot dagegen. Die … Weiterlesen

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Künzelsau

Xxx Am oberen Bach wurden ein paar Dinge gerettet.  

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Sharing economy

Dieser Baum steht im Goethe Park von Weimar. Schlechtes Wetter, Regen, grauer Himmel, hat  seine guten Seiten. Vernebelung, obfuscation. Ich kenne einen Fotografen, dessen beste Bilder bei Nebel, im Rauch, im Regen oder nachts entstanden. Sonne never. Tageslicht trüb. Südafrika … Weiterlesen

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Späti crawl

ist da ne Demo? Fußball? Aufruhr, Party? Freitag Nacht um halb Zwölf ist unsere historisch belanglose Seitenstraße plötzlich voller Leute. Sie stehen herum, sie reden, sie lachen, sie vermengen sich in ungeordneten Gruppen. Alle haben eine Pfandflasche in der Hand. … Weiterlesen

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Genscherismus

Die sagenhaften und die furchtbaren Geschichten aus der georgischen Vergangenheit füllen Romane, Bibliotheken und Archive. Das nationale Zentrum für Manuskripte liegt ziemlich versteckt in einem Wohngebiet – zumindest für den Fahrer unseres Kleinbusses. Vielleicht ist das aber auch ganz gut … Weiterlesen

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Das goldene Fleece

  Um neun Uhr früh holt uns Salome ab und bringt uns zu Medea. Also echt. In einem Land, in dem die Frauen solche Namen haben, muss man doch vergangenheitsirre werden. Dass die Hellenistin Medea auch noch aussieht wie eine … Weiterlesen

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Zwischen Stalin und Steinmeier

Prométheus? Ja, der auch noch. Der sagenhafte Feuerbringer soll hier im Kaukasus angeschmiedet gewesen sein. Am Horizont gleißen schneebedeckte Gipfel des Gebirges, das Georgien von Russland trennt. Im Park vor dem Stalinmuseum von Gori sitzen ein paar Veteranen auf Bänken, … Weiterlesen

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Stalin forever

Das ist die Gräzistin Maja mit den berühmte Brühe-Täschchen. Von der Frühstücksterrasse blicken wir über einen sanften Hügelteppich verschachtelter, silbergrauer Dächer. Vom Talgrund aus sticht ein verspiegelter Monolith mit Knick in den Himmel. Alle Tifliser, die wir darauf ansprechen, sind … Weiterlesen

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literaturexpress nach tiflis

  Atatürk hatte acht Adoptivkinder. Eines davon, Sabiha Gökçen, wurde die erste türkische Pilotin und weltweit die erste Kampfpilotin überhaupt. Wahrscheinlich, so der 2007 in Istanbul auf der Straße erschossene armenische Journalist Hrant Dink, war sie armenischer Abstammung und 1915 … Weiterlesen

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Stalin

Personenkult? Ja, wenns gut gemacht ist. Gori, die Geburtsstadt von Stalin, hat ein herrliches Museum, das im originalen Zustand von 1979 belassen wurde. Stalins Nerzmantel, Stalins Pfeifen, Stalins Stiefel, Stalin auf Gobelins,in Holzintarsien, in Öl.Die ganze Stadt, ursprünglich um eine … Weiterlesen

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Ausflug

Die Raucherterrasse am neuen Flugafen Istanbuls, auf der asiatischen Seite, umgeben von uniformen Hochhausgebieten, ist ein Freiluftkäfig mit einem dünnmaschigen Zaun und Blick auf die Landebahnen. Die Damen im Vordergrund saßen Stunden dort und rauchten Kette, wollten das aber nicht … Weiterlesen

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Vatertag

  Ostkreuz. Fünf langhaarige Männer stehn vor einem Kiosk an der Ecke Kinzinger. Ellbogen, Bierflaschen und Teller ? auf einem Umspannhäuschen abgestellt. Am Bordstein zur Scharnweber schmurgeln marinierte Nackensteaks auf dem Grill. Als ich anhalte, weil ich das Topmotiv  knipsen … Weiterlesen

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Neue Heimat

  Lass mich bloß mit Nomadismus in Ruhe. Umziehen ist Flüchten auf hohem Niveau. Die Schlepper sind viel preigünstiger, netter sowieso, weil Opfer ohne Mindestlohn. Die Zieladresse ist aufnahmebereit, die Reduktion des Gepäcks fällt unter Psycho-Katharsis.Ballast abwerfen ohne Not. Down … Weiterlesen

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Umsonst

Neulich saß ich im mal wieder im Restaurant dieser schwedischen Möbelhauskette. Das meiste der furchtbar schwierig zusammenbaubaren Möbel kommt aus China, wie eigentlich alles. Mein Favorit unter den vier Berliner Filialen ist die in Lichtenberg. Die erreicht man von Mitte … Weiterlesen

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Lüften

Man könnte sich einfach mal wieder in ein Straßencafe setzen und Leute beobachten. Wenig ist unterhaltsamer, als den Berlinern bei ihrem explosiven Exhibitionismus zuzugucken. Sonne raus, Hosen runter, Haut muss an die Luft. „Die Schachtel lüften“ nannte Sevgi Emine Özdamar … Weiterlesen

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Bordbistro

    Da sind wir wie alle Touristen: Bordbistrobesucher begrüßen es, wenn sie die einzigen  im Bordbistro sind.  Theoretisch. Praktisch macht die res publica des öffentlichen Raumes aus, dass dort Leute verkehren. Manno, was für Vorlagen!  Menschen mögen kommen und wieder … Weiterlesen

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Ostermontagsdemo

  Wie? Fugen begrünen? Im Gartenfreund, unserer Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen, heißt es in der Märzausgabe: „Unkraut jäten, ade! Begrünte Fugen sind pflegeleicht und attraktiv“. Soll man darin den längst überfälligen Paradigmenwechsel im Kleingartengewese ausmachen, oder was jetzt. Bei mir … Weiterlesen

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Osterspaziergang

  Kein Selfie, Foto von mir in meinem echt scharfen Auto,  geschossen, wie man ja heut eher ungern sagt, von der großen nomadischen Velocity-Künstlerin R.R. aus ihrer Atelierwohnung im Wedding. Erster Stock, Panoramaview auf die Kreuzung, Brunnen Ecke Luisenbad. Das … Weiterlesen

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Chasing shadows 1

    On a wing and a prayer. Ostern 1996 fing diese Geschichte an. Das sind Möwen über Robben Island, nur damit das klar ist. Könnten ja auch welche über den Rieselfelden bei Frohnau sein. Robben Island, bytheway, ist die … Weiterlesen

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Angst

  Berlin Pankow. Wer  Angst hat, macht sich zum Opfer. Der Tiger riecht deinen Angstschweiss, mach Dir einfach noch in die Hosen.

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buchblogs

so stands am Donnerstag in der FR [http://www.fr-online.de/literatur/mit-innerem-mummpitzometer,1472266,33957960.html] und so in der Berliner Zeitung: Mit innerem Mumpitzometer Zu wenig Buchrezensionen? Zu wenig Literaturkritik? Ein Blick in die weite Welt der Literaturblogs Nein, das wird hier keine kulturpessimistische Litanei über den … Weiterlesen

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Eingenordet

I love Berlin

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Die Teekanne

…im Bauch der Kanne ist eine Garage. Allerdings sieht das Auto drin nicht mehr fahrtüchtig aus. Sitzen ist eh besser als fahren.  

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Augen zu

Es gibt keine Bilder zur Zeit. Sogar der Garten sieht aus wie ein schlechtes Schwarz-Weiß-Foto. Keine Kontraste, keine Komposition, keine Regung. Die Nuancen im Grau spült der Nieselregen zu Moder, klamme Unbewohnheit kommt aus den aufgeräumten Nachbarsgärten. Wir bleiben auch … Weiterlesen

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Saltational!

  Mit dem chinesischen Neuhjahrsfest hat das Jahr des Affen angefangen. Weil es im Zeichen des Feuers steht, was nicht alle Jahre vorkommt, verspricht es ein besonders hitziges und sprunghaftes zu werden. Unberechenbar. Skittish, saltatory oder saltational heißen tolle Wörter … Weiterlesen

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Der Pullover

  Da kannst Du Dir jetzt selber was dazu denken.  

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Die Küchenzeile

Während Tage überschritten an der Küche entstand Senke für Funktionen auf Kosten der sieht aber die neuesten Waschbecken Designs einen langen Weg, seit damals zurückgelegt haben und die neuesten Designs können sehr künstlerisch sowie die Beibehaltung der funktionalen Qualitäten, die … Weiterlesen

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Der Unsterblichkeitstee

  Es gibt ihn wirklich. Er heißt  Gynostemma pentaphyllum, ist eine Wucherpflanze aus der Kürbisfamilie und soll Wunder bewirken. Steht bei wikipedia. Als man vor einigen Jahrzehnten danach forschte, warum so viele Leute in Regionen Südchinas und drumherum über 100 … Weiterlesen

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Upcycling

Berlin hat Fön. Der Winter ist ein Vorfrühling, die Wohnung kalt. Jetzt mal die Erinnerungen warmhalten und die Augen offen. Das Leben ist ein Hamsterrad. Das Bierdosen-CDscheiben-Wasserrad befindet sich in den Teebergen von Mae Salong im Norden Thailands. War ich … Weiterlesen

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Ich ist ein anderer

Wenn man von Rimbauds Satz den männlichen Universalismus herausnähme, also „Ich ist eine andere“ oder, noch besser, „Ich ist was anderes“ sagen würde, dann verliert er gleich sein Pathos. Rimbaud verbrachte die letzten Jahre seines kurzen Lebens als Händler für … Weiterlesen

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Where do they all belong

so geht das Beatleslied von „all the lonely people“ auch weiter. Wie man in die Welt hinausguckt, so guckt sie zurück. Man könnte also alles zum Spiegel seiner eigenen Stimmungen machen. Damit wäre mal wieder das Dokumentarische, die Wahrhaftigkeit der … Weiterlesen

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Himmelslöcher

ist wirklich nicht so, dass ich kunst machen will. ist das „feature“ des blogs, das unter „gekacheltes mosaik“ solche zufallskombis erstellt. Der Rest ist Bangkok, Chinatown as usual, das einen zu  dauernden staunen anhält. Und manchmal bleibe ich wirklich einfach … Weiterlesen

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Die Katzen von Bangkok

  Die geschätzt 17 Katzen haben alle Sessel, Tische und Blumentöpfe des kleinen Vorgartens meines Guesthouses belegt. Es liegt direkt am Hauptbahnhof Hua Lampong in einer stillen Sackgasse. Ich habe das schönste Zimmer mit Fenster zur Gasse bekommen. Sogar ein … Weiterlesen

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All the lonely people

  Man kann jede Stimmung eines Filmes völlig verändern, indem man einen anderen Soundtrack darüber legt. Das hat der Berliner Elektromusiker Frieder Butzmann mal in einem wie immer bei ihm köstlichen Performance-Vortrag gezeigt. Die Liedzeile „… where do they all … Weiterlesen

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Marktlücken

    Des Lebens ganze Gülle, oh Fülle natürlich. Ich kann mich nicht satt sehen. Und essen will ich auch alles, Fettküchlein, panierte Hühnerbeine, Schwarzer Klebreis in Bananenblättern, Ananas,  Nudelsuppe mit eingelegtem Kraut, komische Früchte, die wie Äpfel schmecken, Leber … Weiterlesen

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