Archiv der Kategorie: Allgemein

Zerstreuungsverbot

Ich möchte keinen Urlaub in Deutschland machen. „Es zählt jeder Tag“, sagt die Kanzlerin. Der Kilimandscharo brennt.

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Griechischer Wein

In Pankow ist Musik. Eine laue Samstag Nacht, die Gartenwirtschaft offen, am Himmel ein Komet. Die Tage werden wieder kürzer. Der Ballermann will trinken, feiern, saufen, tanzen, grölen, grillen, lachen, die Frau auch, wer will es ihnen verübeln? Einer darf … Weiterlesen

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Synthetische Musik

Überall Party und Picknick. Eine pummelige junge Frau unterhält ihre Freunde, sie steht barfüßig auf der ausgelegten Decke, gestikuliert ausholend und erzählt voller Verve etwas, was versteh ich nicht. Dazu ist die Musik zu laut. Sie wummert dumpf und öd … Weiterlesen

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Ein guter Ort zum weinen

Die besten  Spaziergänge werden die, bei denen ich mich ziellos voran treiben lasse. Wovon? Mein Plan reicht nur bis zur nächsten Ecke, wo ich die Richtung ändern kann, einen Bogen schlage oder einfach weiter geradeaus gehe. Stehen bleibe, gucke. Bei … Weiterlesen

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Zwei Sängerinnen auf dem Balkon

Am Comeniusplatz gibt es eine Menschenansammlung. 50 oder 100 Leute stehen verstreut auf dem Bürgersteig und zwischen geparkten Autos herum, sie schauen alle in eine Richtung. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wärmt die tiefhängende Sonne eine blassgelbe Hausfassade, vom Balkon im … Weiterlesen

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TXL

Das wird jetzt echt hardcore. Bei Flughäfen sind wir in Berlin sehr sentimental. Ich sag nur Tempelhofer Feld, Volksentscheid, Lerchenwiese, Rosinenbomber, Zen, so.  Jetzt ist der nächste dran. Im Mai noch soll der Flughafen Tegel schließen, vorübergehend, sagen sie, aber … Weiterlesen

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In Mitte ists doch auch ganz schön

Vor dem rosafarbenen Bunker von Alexa, der ästhetisch gewagtesten Berliner „Shoppingmall“ am Alexanderplatz, sind weinrote Abstandshalter-Marken auf den Gehweg geklebt. Breitschultrige Türsteher stehen wie vergessene Wellenbrecher vor der gläsernen Pforte herum, die erhofften Konsumentenorgien bleiben aus. Die Mall am Frankfurter … Weiterlesen

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Im Luftraum, 20. April 2020

Ja, saudoofes Datum. Ein Montag. Grünanlagen, Uferwege, Stadtparks, alles voll, Jogger, Radfahrer, Spaziergänger, mit Kindern, in Buggys, Gepäckträgern, Anhängern, auf Kinderrädern, die Wiesen belagert von Gruppen, Jugendliche im Dutzend auf Decken, Picknick, Biertrinker auf Bänken, niemand schert sich um Abstand, … Weiterlesen

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Immer noch Sonntag

Zum „Sonntag der Tränen“ ernennt Papst Franziskus den heutigen. Man soll jetzt Tagebuch schreiben, sonst könne man im Nachhinein nicht mehr glauben, was in so rasendem Tempo bei gleichzeitigem Stillstand des öffentlichen Lebens passiert. Friedhöfe haben wieder stundenweise geöffnet. Auf … Weiterlesen

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Bügeln übermorgen

Wir sind ja privilegiert. Heimarbeit, Kontaktminimalismus, splendid isolation, social distancing, ist hier schon lange. Einkaufen eh nur das Nötigste und das wird immer weniger. Obwohl. Was wär, wenn ich jetzt mal jeden Abend mehrere Flaschen Bier und Wein, Sherry, Rum … Weiterlesen

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Stalinallee am Samstag

  Am Samstag war die Stalinallee voll. Wenige Autos auf der in jede Fahrtrichtung vierspurigen Magistrale, dafür so viele Spaziergänger wie selten zuvor. Die für menschliches Maß völlig überdimensioniert breiten Bürgersteige erlauben das Flanieren, Joggen, Radfahren, Kinderwagenschieben im jetzt verordnetem … Weiterlesen

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Gassi gehen?

Die Straßen sind voll, die Supermärkte eh, viele Leute sitzen zu nah beeinander in den immer noch offenen Cafés. Auch ich hab Lust, ein Bier vor dem Späti von Cemal zu trinken, im Penny gegenüber sei das inzwischen ausverkauft, sagt … Weiterlesen

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Spazieren gehn geht noch

man sollte ja jetzt wieder mehr über Bücher schreiben, oder zuerst welche horten, solange die Bibliotheken und Buchhandlungen noch offen sind. Seit einigen Abenden freue ich mich an Laurie Lee, dessen Buch ich allein wegen seinem schönen Titel bewahrt habe. … Weiterlesen

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Hallo, wie gehts’n so?

Vorhin sah ich Michael in einer Ausstellung auf einem Foto. Daneben hingen Fotos, die er  gemacht hat. Er ist einer der Obdachlosen, die von einem Projekt der Projekt:Kirche mit einer von 42 Einwegkameras ausgestattet worden war, damit er seinen eigenen … Weiterlesen

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Schmetterlinge aus Asche

Die weißen Schmetterlinge sind zurück. Es heißt, sie fliegen nach Madagaskar. Dort sterben sie dann. Wie Blütenblätter lassen sie sich auf den Dornbüschen der Karoo nieder, sie sitzen auf den Drähten, mit denen die Farmer ihr dürres Land eingezäunt haben, … Weiterlesen

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Ausgeträumt

   

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Exit

Keine Worte gerade. Das ist die Karoo. Exit steht auf der Tür des Zuges, der uns in zwei Tagen und Nächten von Johannesburg nach Kapstadt fährt. „An den Tod gewöhnen wir uns nie“. Chantal (rechts) hat ihren kleinen Sohn verloren. … Weiterlesen

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An der Bucht

Die Roma sind weg. Nur eine ältere Frau in vielen Röcken und Jacken eingepackt hockt an einem Feuerchen. Ihr Mann mit Ohrenklappenmütze schiebt einen beladenen Einkaufskarren durch den Dreck, vielleicht sind noch ein paar Verwandte unterwegs bei der Bettelarbeit. Die notdürftigen … Weiterlesen

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Wachdienst

Sind die alle beim Friseur? Die Stadt ist wie ausgestorben, die Straßen leer. Selbst die zwei leichtbekleideten Damen vom Massagesalon sind in der Skybar nebenan. Milimeterscharf getrimmter Gesichtsbewuchs, epilierte Nasenhaare und ein kantig rasierter Schädel scheint bei den Kerlen hier … Weiterlesen

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Schnäppchenprinz

Reset. Bei Dubai Gold herrscht Hochbetrieb. Auf dem vom Gerüst verengten Bürgersteig stauen sich Kinderwagen. Stiefel mit Kunstpelzfutter kosten 24 Euro, lachsfarbenene Killer-Pumps mit Paillettenbesatz im Ausverkauf 10. Vor Euro Gida stapeln sich Granatäpfel, Mandarinen und Ananas, zwei für 2 … Weiterlesen

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Suspended animation

Auf dem Balkon der Nachbarn flappt ein weißer Sonnenschirm wie ein greiser Albatros mit den Flügeln. Die Albatrosse sind aus der Südsee, sie folgen einem Dampfschiff auf dem Weg nach Samoa. Dort sucht der Tagebuchschreiber Genesung, doch eine Lungenentzündung bringt … Weiterlesen

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Besser werden

Hat leider nicht funktioniert. Ich dachte, ich wäre durch die Lektüre von Katja Oskamps herzerwärmenden „Geschichten einer Fußpflegerin“ in „Marzahn mon amour“ ein besserer Mensch geworden. Deshalb nahm ich die M6 nach Marzahn und hoffte, wie sie dort solch liebenswürdig … Weiterlesen

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Wir sind Du

Meine Lieblings-Wärmstube mit Kaffee und allen erdenklichen Zeitungen, die AGB, hat zu. Vor der Heilig-Kreuz Kirche nebenan stehen Leute, drinnen findet die Nationale Armutskonferenz statt. Unangemeldet – ich wollt nur aufs Klo – bin auch ich willkommen, bekomme Kugelschreiber, Block und Infomappe, … Weiterlesen

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Im Spatzenbad

An der Spree eskortiert mich eine Schwanenfamilie. Wenn ich zu lange stehen bleibe, warten sie, kehren sogar um und drehen bei, bis ich weitergehe am Ufer neben ihnen, sie schwimmen genauso schnell  wie ich langsam bin. Vater, Mutter, Sohn (?) … Weiterlesen

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Sieben Mal wirst Du die Asche sein

…aber einmal auch der helle Schein“. Muss mir dieser blöde Schlager jetzt durchs Hirn ballern, nur weil sein Dichter, Helmut Richter, er war Traktorist, Landarbeiter, Maschinenschlosser, Physiker, später Direktor des Johannes-R.-Becher-Instituts, gestorben ist und wir in unserer freundlichen Stimmung das Lied … Weiterlesen

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Nicht wartezimmerfähig

  Ich war in einer großen Stadt. Der Vollmond schien, gelbe Züge und Bahnen fuhren die ganze Nacht. An den Umsteigebahnhöfen wird musiziert und es gibt Drogen. Ein schlaksiger Kerl um die Zwanzig singt „Forever Young“. Bedröhnte Alte tanzen beseelt … Weiterlesen

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Woanders ist es auch ganz schön…

Wir erinnern uns. Auch dieser Satz wurde anderswo schon gut benutzt. Heute herbstelt es heftigst (hehehe) in Kleinbloggersdorf, vieles passt zusammen. http://finbarsgift.wordpress.de/2019/09/26/herbstbeginn/ Deswegen hier ein paar schöne Zitate mit links – jaa, ich wollt auch endlich mal eine Blogroll einrichten. Kommt Winter. … Weiterlesen

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Draußen war Sommer

Kann man Ausgrenzung schöner ausdrücken als in diesem vollkommenen Dreiwortsatz? Er ist vom Schriftsteller  Albrecht Selge, der unter anderem den „Blog Hundert11-Klassikmusikblog hundert11.net betreibt. „Der Landschaft ist ja alles recht“ – noch so ein toller Satz  aus seinem wunderbaren schmalen Roman … Weiterlesen

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Schöne Bilder

Am Freitag war Lange Nacht der Bilder in Lichtenberg. Den Veranstaltungstipp gabs vom Fotoblogger Stadtauge. Dessen unterkühlte Stadtansichten haben mich schon öfters bei Spaziergängen in besonders öden Stadtgegenden inspiriert und manchmal hab ich den Verdacht, dass ich versuche, seine Ästentik … Weiterlesen

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Otto III.

Ein Spaziergang, durch Wald und an einem Seeufer entlang, an einem Ort ohne die Nähe von Nachbarn, ohne Geschichte und Erinnerungen. Mit der S-Bahn zur Endstation, rumlaufen, von einem anderen Bahnhof wieder zurück. In Strausberg war ich noch nie, sieht … Weiterlesen

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Zen im Schrebergarten

Das Gartenlokal hat neue Bewirtschafter, sie machen jetzt Jazzfrühschoppen. Wenn nur der Kaffee besser wär. Elektronisch verzerrter Gesang zieht weit über die Parzellen. Vom Friedhof weht Glockengeläut herüber. Feiner Regen fällt. Die Schnecken machen sich zum Sonntagsausflug auf. Vier rostrote … Weiterlesen

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Long time no see

„Die Zeit der vielen Falter ist gekommen.“ Muss ich jetzt schon Hermann Hesse lesen, um einen guten Satz zu finden. Er habe „zu Schmetterlingen und anderen  flüchtigen und vergänglichen Schönheiten immer ein Verhältnis gehabt, während dauerhafte, feste und sogenannte solide Beziehungen mir nie geglückt sind“, schrieb der Fernreisende aus Calw … Weiterlesen

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Nachtrag zu Read on, my dear, read on

Sie war 31 Jahre alt, promovierte Historikerin, lebte in Dublin und schrieb den Blog Read on, my dear, read on. Im Mai wurde sie in einem Spiegel Artikel der „Fälschung“ überführt – sie hatte ihre jüdische Identität („ich bin der … Weiterlesen

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Fräulein Read On

  https://www.irishtimes.com/news/world/europe/the-life-and-tragic-death-of-trinity-graduate-and-writer-sophie-hingst-1.3967259?mode=amp&fbclid=IwAR3iKc_HxcH5QX_9C5SolWT2ZLZTNXMFB0wfG9h33vRRLdJYapXlw9zcAao

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True Airspeed

Verspätung und Umwege kommen mir gerade recht. Statt Heathrow bei Nacht sehe ich Doha am frühen Morgen. Infrastruktur in der Wüste, schnurgerade Straßen, die rechtwinklig im Nichts abbiegen, einfach enden, vom Sand verweht. Verkehrskreisel, Pisten, irgendwo fern von allem sieben … Weiterlesen

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Nacht

Du bebst vor allem, was nicht trifft, und was du nie verlierst, das mußt du stets beweinen. Goethe, Faust (1, Nacht)

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Caykovski

Es riecht nach Orangen und frisch gemahlenem Kaffee. In der Unterführung zum S-Bahnhof steht ein Hauch Ammoniak in der Luft. Und Spargel, Granatäpfel, Erdbeeren, Honigmelonen und Trauben säumen den Bürgersteig. Caykovski ist ein Teehaus, „90 minutes“ ein Wettbüro. Donnerstags von 12-14 … Weiterlesen

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Du hustest nicht allein

Die Katzen vom Shaman Bookstore in Chiang Mai lagern in laszivem Desinteresse zwischen und auf den Regalen des erlesenen Sortiments an Secondhand-Büchern. (Elephanta Suite von Paul Theroux gefunden.) Odalisque von Ingres fällt mir dazu ein, aber das liegt wahrscheinlich am … Weiterlesen

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An die Grenze gehen

Nachts brennt ein Berghang, niemand kümmerts,  keine Feuerwehr, keine Straße dorthin, kein Bach, ein chinesisches Tomatencurry und ein Bier beim Schnaps trinkenden Mr. Ho und ein paar Stunden später ist das Feuer von selbst ausgegangen, die Luft noch rauchverhangener, die … Weiterlesen

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Durchgangsstationen

In Tha Ton endet  der Linienbus, mit einem Bötchen könnte man den Mae Kok hinunter nach Chiang Rai fahren,  weiter in die Berge hoch geht es mit Song Thaews, den klapprigen Pritschenwagen,  Aber erst am kommenden Tag.  Durchgangssationen sind oftmlas … Weiterlesen

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Ein Schiff in den Bergen

Der gewundene Pfad auf Stelzen mit lialfarbenem Geländer endet an einer letzten Aussichtsplattform. Die hat die Form eines Schiffes, über dem goldenen Rumpf wölbt sich ein geschwungenem Dach aus rotgoldenen Holzbohlen. Von den eisernen Sitzbänken blättert die rote Farbe. Für … Weiterlesen

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Fuck the poor

Eigentlich habe ich längst genug von der vermeintlichen Authentizität der Armut, der Vernachlässigung der Natur, der Missachtung der unmittelbaren Umwelt, dem gedankenlosen Zumüllen des Nichteigenen mit Plastikdreck. Jedes noch so pittoresk zerlumpte Kind lässt die Chipstüte da fallen, wo es … Weiterlesen

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Marktgemälde

Manchmal ists gar nicht so schlecht, wenn Texte verloren gehen. Der sollte mal wieder von den unwiderstehlichen Sensationen eines dörflichen Marktes erzählen. Verschrumpelte Frösche auf Bambusspießchen und Unterhosen im Sechsepack, Fische zappeln in Plastikwannen,  Marktfrauen unter grünen Sonnensegeln wedeln mit … Weiterlesen

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Spiegelung geht immer

Der Seemann ist wieder da, bläulich wie zarte Krampfadern seine Tättowierungem am nackten Oberkörper, immer noch blass vom Vermeiden allen Tageslichts, er freut sich nicht, mich wiederzusehen. Ein übergewichtiges Pärchen aus England schweigt sich an. Zufrieden essen sie große Portionen … Weiterlesen

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Mehr geht von außen nicht

Dünne Jungen springen die zehn oder mehr Meter des Wasserfalls hinunter. SIe tragen dabei ihre engen Jeans und manche sogar stolz Kapuzenshirts, nur die Schlappen werfen sie voraus ins tosende Wasser. Unverblümt schauen sie die Touristinnen in den Bikinis an. … Weiterlesen

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Mobile Nagelstudios

  Tadlo hat der Seemann gesagt.  Der Bus von Pakse aus braucht länger. Er fährt auch später los. Mit den Diensten von zwei Frauen mit mobilen Maniküre-Pediküre-Nagelstudios im Plastikkörbchen vertreiben sich Reisende die Wartezeit. Eine Bäurin bietet  Bündel mit weißen Rübchen … Weiterlesen

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Brückentage, Hohlwege

Der Hund schläft über Nacht vor meiner offenen Hüttentür, eine Hängematte baumelt vor der Holzveranda, am Morgen schaut der Gockel vorbei. Enten mit einem Dutzend Küken picken sich durchs trockene Gras. Nachts donnern tellergroße dürre Blätter aufs Blechdach. Mein Hirn … Weiterlesen

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Geister und andere Pflanzen

Die Hitze ist mörderisch, die Zikaden machen einen Höllenlärm. Es ist ein Sirren. als wär man mitten in der Turbine eines kosmischen Elektrizitätsswerkes. Ich wache in der Morgendämmerung davon auf und habe von schrillenden Alarmglocken geträumt.  In den ausgebleichten Stoppeln … Weiterlesen

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Schwimmen im Mekong

Zwei tätowierte Italienerinnen im Bikini sitzen im Mekong. Ein Wasserbüffelkleinfamilie guckt leicht indigniert, die Kuh geht baden. Der Schlamm ist cremeweich, mal lehmig frichtbar, mal sandig und voll silbrig glitzernder Mineralien. Am Rand der Strömung kann man auf der Stelle  … Weiterlesen

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Schlafen

Der Seefahrer kippt einen Schuss Apfelschnaps aus einer Thermoskanne in unsere Kaffeebecher. Wir sitzen am Busbahnhof von Ubon Ratchatani, es ist noch keine acht Uhr Früh, wir warten auf den Anschlussbus über die Grenze nach Pakse in Laos. Der Seefahrer … Weiterlesen

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Freibeuter

Schön wars am Ofen dort. Nun ist Hund und Herrchen weg. Die Kunstobjekte blieben, ob Harry sie je wieder zurückbekommt, ob er je wieder Platz dafür haben wird, wenn sie da nicht längst als Schrott entsorgt wurden. Wo wohnt er? … Weiterlesen

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on kötü aksamimis boyle olsun

Berlin, Warschauer Brücke, Samstag Nacht, Frühling im Februar.

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Dann halt Minzlikör

Markus möchte Minzlikör. So blöd sich das anhört. M. ist ein relativer junger, verwahrloster und oder verwirrter Mann mit blonden Locken, er sitzt seit Wochen am Parkplatzrand vor Lidl. Anfangs hing hinter ihm am Schaufenster der geschlossenen Apotheke – es … Weiterlesen

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Buchungen

Nix gegen Schöner Wohnen im Homeoffice. Fast zwei Wochen ist es her, dass die Nelken ihr offizielles Haltbarkeitsdatum überschritten haben. Unverkäuflich geworden lagen sie mit vielen weiteren Blumensträußen am Westhafen. Die Rosen sind eine Woche „alt“. Der Frost hat auch … Weiterlesen

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Lustige Wissenschaft und zuckersüße Kirschen©

„Manchmal denk ich, ich bin in einem Science Fiction Film, in dem wir lustige Ameisen spielen. Lacht da überhaupt noch jemand?“ Die beiden Sätze haben mich gestern sehr amüsiert. Ich las sie bei Kollegin Docvogel. Nur weil sie mir gefallen…

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best loss

  Best loss. Werfel über Armenien, das Vergessen ist schneller als das erinnern. – Wenn das Leben aus einer Anhäufung von Verlusten besteht, geht es auch darum, den best loss zu finden. Dazu später. 6.2., um mal wieder ein Datum zu … Weiterlesen

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Rosen Tulpen Nelken

Im Pförtnerhäuschen sitzt niemand, die Schranken sind offen, gelbschwarze Bremsbarrieren sind alles, das uns aufhalten könnte. Containermauern, Containergebäude, Lagerhallen nummeriert, der Parkplatz ist weitläufig, zugig und zu groß für unseren Pkw. Wir stellen 12 leere Plastikkisten auf eine Karre, warten … Weiterlesen

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Wohltäter und Opfer

Die Leute werden durchsichtig. Geselliges Beisammensein sonstwegenwas. Verschon uns mit gemütlichem „Weinchen“. Wohin mit dem Brot? Krieg ich überall, wehrt der Wortkarge ab. Es war ein Sonntag auf dem Kneipensofa. Die zum Pferdeschwanz gebundenen grauen Haare, der Unterschied zwischen Wohltäter und Opfer. Einer, wer, … Weiterlesen

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Hat man schon nichts

Der Paketshop hat noch offen. Eine Frau will was kopieren, geht dort aber nicht. Sie bricht in Tränen aus. Ihr Hund wurde gestohlen. Er saß angeleint am Eingang des Kaufhauses. Wer macht so was? Sie hat ein Foto von ihm mit … Weiterlesen

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Zu verschenken

Leute, hört auf mit dem Kaufscheiß! Die Kleiderkammern sind voll. Es gibt keine freien Kleiderbügel mehr im Schenkladen, die Kleiderstangen bei der Kältehilfe biegen sich mit schicken Winterjacken und neuwertigen Wollpullovern. Die Sockenschublade beim Obdachlosenasyl quillt über. Wie soll die … Weiterlesen

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Wo sie ruhen

Neben der monströsen Festung des BND werden krumme Weihnachtstannen angeboten. Für die Hälfte  kann man sie auch als Topfbäume mieten. Auf eine Glasfassade bewerben blaue Leuchtbuchstaben ein „Research Gate.“ „Vergangenheit heilen“, verspricht ein Meditationskurs in der „Reinigungspraxis“ gegenüber. Das Klo … Weiterlesen

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Installation

Innere Leere kennt unser Held aus jenem unvergessenen Spielfilm nicht. Das Parkhaus der Neuköllner Arkaden liefert den Vorspann in engspurigen Spiralen. Suspense. Gibts hier keinen Frauenparkplatz? Wir  kurven durch alle Drehmomente, zu angespannt, um Fotos zu schießen. D. will einen Fernseher … Weiterlesen

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Tassen sind alle

Unser Konsumterrorfreitag: In einem Jutebeutel bringt Frau Balkan einen selbst gebackenen Rührkuchen mit Walnüssen auf der Schokoglasur. Sie und ihr Mann schleppen immer haufenweise Zeugs ab. Manche verdächtigen sie, das auf einem Flohmarkt weiter zu verscherbeln. Die Staffel Nagellackfläschchen , die … Weiterlesen

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Kaputtkitsch

Puh, das fängt ja schon gut an. Drei mal die Überschrift tippen, bis sie keinen Fehler mehr hat. Grassiert in Kleinbloggersdorf eigentlich gerade der Bloggersblock? Oder kommt mir das nur so vor.  Mich hat er jedenfalls erwischt. Bann tut Not. … Weiterlesen

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Wie die Raben

Die Praxis liegt in einer Genossenschaftswohnanlage im Wedding. Im  Wartezimmer liegt ein Perserteppich auf dem Parkett, es gibt  drei Ledersessel und Zeitschriften, aber man muss nie lange warten. Mein Zahnarzt kam vor gut 30 Jahren aus Teheran. Er hat Zauberhände … Weiterlesen

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Spuk in Lichtenberg

  Es ist mir schon vorher aufgefallen. Ich krieg es jetzt nicht hinformuliert, aber es ist klar was mit Ästhetik. Bloggerfotoästhetik. Hab das Gefühl, es greift um sich, zielgerichtet. Dann das hier. Stadtauge, den finde ich toll, vielleicht imitiere ich … Weiterlesen

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Frischeparadies

Im Garten von Mias Leuchtturm stehen Strandkörbe und Astern auf den Tischen. Als wäre ich für Jahre auf jener fernen Zeitinsel verschollen gewesen, wundere ich mich über den Preis von 3,20 für einen Cappuccino. Teuer sind bestimmt auch die Wohnungen … Weiterlesen

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Abraham und der Storkower Bogen

Die Dealer im Görlitzer Park haben ihre Sonntagskleider an. Bunt gemusterte Kaftans, wadenlange Hemdkleider in Brokatlila und Braun, aus glänzend gewachstem Stoff, steif gebügelt und mit schillernden Bordüren. Höchster Feiertag der Muslime, erklärt der schöne Ghanaese mit Goldklette, Kopftuch und … Weiterlesen

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Sternschnuppenhagel

  Der Donner kommt von der einen Seite, die Flugzeuge von der anderen. Windböen jagen wie verspielte Derwische herum, schütteln den Apfelbaum des linken Nachbarn, legen sich in die knarzende Hollywoodschaukel des anderen, verstecken sich im Gebüsch, legen sich ins … Weiterlesen

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Verdrängung

Bis vor wenigen Tagen stand hier ein Flachbau. Er war nicht schön, aber darin war unser Getränke-Stützpunkt, mit dem von Rosenbüschen umheckten Parkplatz davor ein beliebter sozialer Treffpunkt für alte und neue Anwohner, Tagelöhner der Baustellen und viele europäische Touristen … Weiterlesen

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Senza parole

Welches Glück. Die Sängerin vom Alex war heute wieder da. Sie singt Arien, auf Italienisch, glaube ich, sie schmettert und tiriliert sehr kunstvoll, keine Verstärkung oder Begleitung, allein ihr Sopran erhebt sich in die zur Kurmuschel umfunktionierten  Kaufhauspassage. Sie versteht … Weiterlesen

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Ich kann auch keine Pfirsiche mehr sehn

Südkreuz. Das ist in Berlin kein Romantitel sondern ein recht schicker, zumindest zugiger S-, U- und Stadtautobahn-Verkehrsknotenpunkt mit Möbelhaus-Anschluss. Tempelhof. Das „Feld“ des ehemaligen Flugplatzes ist eine Station entfernt. Man könnte das Konzept der blanken Stadtbrache, die urbane Glatze aus … Weiterlesen

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wir werden sehen

  Es könnte das Bild zusammmenfallen wie eine Glasscheibe, der Moment, in dem sie trüb wird, sich als Trennscheibe zeigt, materialisiert im Zerfall, hi. Bleibt aber alles stehn. Die gelbe Katze hinkt, die schwarze stinkt. Und zwar scheusslich, zumal sie … Weiterlesen

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Tarnung

Vorteile des Verschwindens: 87 Euro kassiert für zwei nicht abgestempelte Fahrkarten. Im Bordrestaurant mehrere Kaffees getrunken und mich unsichtbar gestellt. Klappt   „zusehends“ besser. Ein Bauarbeiter aus Rumänien setzte sich zu mir an den Tisch. Auf Montage in Gera. Der … Weiterlesen

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Wo seid ihr? (Fluchtlinien)

  Als ich vom Hauptbahnhof aus zur Schlusskundgebung der Demo „Seebrücke“ stoße, ist die schon ziemlich am Ende. 12 000 seien da gewesen. jetzt hängen nur  noch ein paar Hundert zur Beschallung von einem LKW in der Sonne ab. Nackige … Weiterlesen

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Sandinodröhnung

Sonntags sind Sportplätze besonders öd. Olympische Leere herrscht geradezu im Lichtenberger Sportforum, weißes Nachmittagslicht, gnadenlos schön. Wieder sucht mich die Vision von einem Eiskaffee mit Sahne heim. Aber im Gartenrestaurant am Orankesee läuft Fernsehen auf mehrere Flachbildschirmen, Fußball, ältere Ehepaare … Weiterlesen

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Schönhausen

„Poetische Stimmung“ hat der rumänische Bildhauer Anton Ratio seine 1987 im Park Am Fennpfuhl aufgestellte Skulptur genannt. Die lebensgroße Männerfigur, halb hinein geschmiegt, halb heraus gehauen aus einem Block Sandstein, könnte auch einen Dahinsiechenden verkörpern. Die im Park verstreuten Steinplastiken … Weiterlesen

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Dann geht ein Bild hinein

An der Bushaltestelle steht eine Nonne in weißer Tracht und schwarzen Sandalen. Über der schwarzen Haube trägt sie eine weiße SchiebermützeIm Bordbistro trinken drei Chinesen Flaschenbier und schmatzen genüsslich eine Vollkornbrotstulle. Einer hat seine Halbschuhe ausgezogen und die Beine im … Weiterlesen

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Lager Luna

  Die Beete des Sowjetischen Ehrenmals in der Schönholzer Heide sind frisch bepflanzt. Hier wurden 13200 gefallene Russen beerdigt. Die Namen von 3000 sind auf den Grabsteinen aufgelistet. Blau ist der Himmel über den „von der Sonne gehärteten Quadern“ der … Weiterlesen

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Entsorgen kostet

Am 29.Mai sind die ersten Fledermäuse da. Eine kleine, räudige Meise gockelt im Gras herum. Die Gartenrotschwänzchen machen sich rar. Drei Tage hintereinander war eine  sehr zierliche Brandmaus da, holte Knäckebrot und Käse im Gras unter meinem Stuhl.  Hab ich … Weiterlesen

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Himmelfahrt

Sehn wir uns nicht in dieser Welt… Bei Bitterfeld explodierte mal der Motor meines Autos. Ich fuhr mit einem Ersatzwagen zu den Eltern nach Hause, das alte Auto (vom Vater geerbt) fährt mit dem neuen Motorblock immer noch. War ich … Weiterlesen

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Did you ever go clear?

Nähe der Warschauer Brücke finden Passanten am Montag früh einen Toten unter einem Baum. 40 Jahre, aus dem „Obdachlosenmilieu“. Es regnet. Ich geh zur Post, kaufe für 50 Cent ein Buch von günter kunert: kramen in fächern, alles klein geschrieben … Weiterlesen

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Diogenes kann einpacken

Er hat keine Schuhe an. Er taumelt am Ufer entlang, zerzaust und fürchterlich abgerissen. Ich gehe ihm aus dem Weg, er ängstigt, er berührt mich. Ich möchte ihm Geld geben, hab aber nur zwei große Scheine. Ich könnte sie wechseln, … Weiterlesen

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Herr Gott

Herr Gott hat mein Portemonnai gefunden, er hat meine Autoversicherung angerufen, von dort rief mich einer zurück, und Herr Gott hat mir alles wieder gebracht. Heißt er so? Er kam um fast 23 Uhr, er braucht Auslauf, sagte er, er … Weiterlesen

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Zum Schwanen

Uferschilf, Queckenkreise. Diagonalverscheibung. Wie verändert sich die Welt, wenn man schielt? Woher die Überheblichkeit, beautiful loser, das warst du nur in den Liedern. Zwei Japanerinnen im Bordbistro teilen sich eine Currywurst. Der blonde Kellner kratzt sich am Handgelenk. Einer erzählt … Weiterlesen

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Kopfbahnhof *

Der Mann mit Fahrrad und einer schon mehrfach benutzten Alditüte kauft Betel ein, sagt Ladim. Wie zum Beweis hat er eine Nuß in seinen klammen Fingern, an der er herum knabbert. Gambia, fünf Jahre hier, wohnt in der Norweger Straße, … Weiterlesen

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Bambara, vielleicht

Die Dealer spielen Fußball, um sich aufzuwärmen. Manche hocken in Dreier- und Vierergruppen auf Banklehnen. Die Gesichter sind unter Kapuzen, Mützen und zwischen hochgezogenen Schultern vergraben. Meine Blicke werden mit Lächeln erwidert, ich könnte eine Kundin sein. Bambara spricht er, … Weiterlesen

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Blendung

„29 plus eins“, sagt der Mann auf dem Rollator. Ich geh vom Fahrplanpfosten zu ihm in die Bushaltestelle. Er streift einen Fingerhandschuh ab und daddelt auf seinem Handy rum. Haufenweise Apps, die der BVG findet er nicht gleich, aber da … Weiterlesen

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Wegen deinem Tee

Im Adlon kommt Kaffee aus Aluminiumkapseln. Das Kotti Café ist von Männern vollgeraucht, draußen, auf der Terrassenbrücke über die Adalbertstraße, dampft schwarzer Tee. Vor Behagen heult man nicht. Hostel steht in vergessenen Buchstaben am schmutzig gelben Rundbau, die Fassade bröselt. … Weiterlesen

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Sesam öffne Dich

Auf das Auto eines Buchhändlers in Neukölln wurde ein Brandanschlag verübt. Es sei nicht das erste Mal, die Täter werden in der rechten Ecke vermutet. Bei jenem Buchladen Leporello von Heinz Ostermann wurden schon im Winter 2016 einmal die Scheiben … Weiterlesen

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Gimme shelter

Benjamin heißt der Hund, sein Mensch liest ein Buch über Hunde, das hat er gefunden, es lag auf der Straße. Da leben sie sonst, der Mensch seit 12 Jahren, mit Hund sei es schwieriger, da hat man Verantwortung. Im Moment … Weiterlesen

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Ausverkauf

Der Blumenfrau sind die Hände gefroren. Auf den Bürgersteigen liegen Tannenbäume herum. Frostzucker hat sie konserviert. Angebot, Angebot ruft ein bemützter Verkäufer, gebeugt über Berge von Ananas, Mango, Kaki, Litschi. Das Straßenpflaster am Paul-Linke-Ufer glänzt schwarz im geschmolzenen Schnee. Auf … Weiterlesen

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Chinatown forever

In der Frühe werden Kerzen angezündet, symbolisches Geld verbrennt in Emaileschüsseln, Räucherstäbchen verbreiten süße Gerüche. Ein melodiöser Saperlot-Sermon vom Band übertönt den Verkehrslärm, über der Straßenkreuzung fließen zwei Hochstraßen ineinander. Mitten im tosenden Berufsverkehr ein chinesischer Schrein, Insel der angehaltenen … Weiterlesen

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Be sure to wear some flowers in your hair

Nachtzug nach Bangkok. Chinesische Urlauber in Funktionskleidung spielen Karten. Deutsche Mädchen mit nackten Schultern schreiben Tagebuch. Der Schaffner bezieht die Liegen selbst in der Holzklasse mit weißen Laken. Seidig hellgrüne Vorhänge machen die Kojen zum Separe. Das Fenster klemmt und … Weiterlesen

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Auskehren

Und wieder, und wieder. Die schöne Metzgerin zerhackt Knochen, hagere Männer ziehen Körbe auf Rädern. Koriander duftet, Fische schillern, Garnelen haben blaue Bärte.

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Im Schöpflöffelwahn

Am Anfang steht ein Lastwagen. Zwiebelberge. Zitronengrasbesen. Säckeweise Kurkumawurzeln. Eine Flasche fällt um. Die Spur führt ins Große. Die Quelle der Warenströme ist ein Delta. Der Trichter eine Halle mit Oberlicht. Marktfrauen thronen in Kohlköpfen. Schweineköpfe grinsen sich tot. Tomaten … Weiterlesen

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Die Dörfer hinter mir

Ein kleines Mädchen in Schuluniform führt einen Jungen mit geschwollenem Auge vom Bolzplatz zum Wasserhahn und wäscht sein kleines Mondgesicht. Eine Frau in Lumpen schenkt mir eine Mandarine.

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Cloud mit Kirschblüte

Temperatursturz. Die Wolken haben sich wie ein wattiger Lappen auf uns gesenkt, es regnet nicht, die Luft weht in nassen Schwaden durch die Gassen, hängt triefschwer in den Bäumen, schüttelt sich als Duschschauer aus den Blättern, hängt als silberne Tropfen … Weiterlesen

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Schöpfung, mach mich fertig

Bambus knarzt im Wind wie ein Haus voller alter Möbel, Türflügel wehen zu, klemmende Schubladen gehen sich wie von Geisterhand auf. Was dem Feuer widerstand, wurde mit der Machete niedergemacht. Zwischen langen, wie Mikados gefällten Stöcken keimen Maisschößlinge aus der … Weiterlesen

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Kaffeepause

Manche Wege geht man besser nicht allein. Die Zickzacklinie auf der Karte ist ein glitschiger Pfad, zum Teil schulterhoch zugewachsen, zum Teil eher einem gerölligen Bachbett ähnelnd, das steil ins Tal hinunter stürzt. Zwei junge Franzosen, sie abenteuerlustige Zirkusartistin auf … Weiterlesen

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It´s Teatime

Eine Nacht in Chiang Mai, fast zwei Tagesreisen und sechs verschiedene Busse später bin ich dort angekommen, wohin es mich zum Ende meiner Thailandreisen immer zieht. Mae Salong liegt ganz im Norden des Goldenen Dreiecks, 1113m über dem Meeresspiegel. An … Weiterlesen

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Wellness brutal

Das Angenehme am Backpackerpack ist sein Hang zur Verklumpung. Man muss bloß ein paar Schritte über die Ballungszone hinaus gehen, und sogleich hat man Straße und Landschaft mit Mopeds, Hunden und Hühnern wieder für sich. Gestern hab ich hier pauschal … Weiterlesen

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Die Geister haben schlechte Laune

Ameisen haben den Klebreis im Bambusrohr erobert, das Kartoffelcurry beschert mir eine nächtliche Entschlackungskur, die Minivans zum nächsten Ziel sind ausgebucht. Irgendwie läuft das neue Jahr suboprimal an. Es ist wohl an der Zeit, die Geister zu bestechen. Drei Stunden … Weiterlesen

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moment of surrender

Wenn es hell wird morgens um sieben haben die Marktfrauen schon ihre Stände fertig aufgebaut. Der Klebreis dampft, Kürbis und Linsenschoten sind gekocht und portioniert. Darin liegt eines der Grundprinzipien des Marktes: Gemüse, eingelegte Fische, getrocknete Schweinekrusten, Gewürze, Kekse, Suppen … Weiterlesen

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Where are you?

Der nette Mensch vom Moped-Verleih will kein Geschäft mit mir machen. Kein internationaler Führerschein? Ganz schlecht. Viel Strafe. Polizei besonders scharf, heute neues Jahr, Rückreiseverkehr, Straßensperren. Er tippt in sein Telefon und hält mir das Display vor die Nase: „What … Weiterlesen

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Besser machen!

Fledermäuse umschwirren den Pavillon im See. Die Beleuchtung des schon bei Tageslicht in prächtigem Kitschglanz erstrahlenden Tempels hat Konkurrenz bekommen in den bunten Neonröhren rings um das Ufergeländer, goldenen Glühbirnengirlanden und weißen Papierlaternen in den Bäumen und einer Bühne, auf … Weiterlesen

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vanishing cultures, ach was

Bananen haben Kerne. Man bekommt sie nur im Bündel, 16 bis 18 Stück, halb so groß wie die bei uns. Am Sonntagsmarkt kauf ich bei einer schönen Frau vom Stamm der Shan ein etwas gammeliges Bananeblattpäckchen, darin sind noch gammeligere … Weiterlesen

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