Zen im Schrebergarten

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Das Gartenlokal hat neue Bewirtschafter, sie machen jetzt Jazzfrühschoppen. Wenn nur der Kaffee besser wär. Elektronisch verzerrter Gesang zieht weit über die Parzellen. Vom Friedhof weht Glockengeläut herüber. Feiner Regen fällt. Die Schnecken machen sich zum Sonntagsausflug auf. Vier rostrote Wegschnecken (Arion Rufus) setzte ich mit den gleichfarbigen Fauläpfeln auf die Miste. Sie mögen das. Der Komposthaufen ist neu, die Bretter zum Zusammenstecken gab es fertig als Set im Obi. Ich muss ihn noch dauernd aufsuchen, die tortenartigen Schichtungen begutachten, neue hinzufügen. Ich gieße ihn auch. Humus ist heilig. Totholz, auch schön. Insektenhotels gibt’s hier natürlich nicht.

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6 Antworten zu Zen im Schrebergarten

  1. eimaeckel schreibt:

    Liest sich so, als sei schon herbstliche Ruhe eingekehrt bei dir.

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  2. wildgans schreibt:

    Nein, keine schnuckeligen Insektenunterkünfte? Aus Gründen – oder einfach so….?

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  3. kormoranflug schreibt:

    Jeder frisst jeden – da braucht es kein Insektenhotel/restaurant.

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  4. docvogel schreibt:

    der Menge meiner Mückenstiche nach, geb ich dabei noch eine gute Kneipe ab.

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