Pflanzentausch

Wasserfall in Brasilien

Wasserfall in Brasilien

Läuft das schon unter Meditation, wenn man stundenlang Äste zerschnibbelt, ohne an irgendetwas zu denken? Wenn das Hirn im Leerlauf ist, im Nirwana der selbstgenügsamen Hirnlosigkeit? Wenn alle Sinne auf die Rosenschere und die Zweige eines abnehmenden Haufens fokussiert sind? Wenn man die Blase am Daumen bemerkt, aber nicht spürt? Man steht neben sich und ist doch mitten in sich drin. Hallo, der Rücken ist auch da. Man soll ja eh nicht mehr umgraben. Aber, sorry liebes Erdkrustensystem, nichts ist schöner als ein frisch umgegrabenes Beet. Und darin dann den lilafarbenen Knoblauch aus dem brasilianischen Supermarkt einbuddeln. Zu blassen Rübchen mutierte Möhren, drei Kartoffeln gefunden. Und im Postfach auf Arbeit ein handbeschrifteter Briefumschlag vom Garten-Nachbarn mit Samenschoten des „Roten Teufelchens“ und meines ein Jahr zuvor importieren Thai-Chili. Wir nähern uns mit dem Import und Tauschen von Pflanzen dem Kula-Ring an. Der wird bei den Trobriandern in Melanesien praktiziert. Weiter weg geht kaum.
PS: Die Figur rechts im Wasserfall ist der filmende Agent M., der unter http://www.hoio.ch ein paar Geheimrezepte enthüllt.

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