There is no place to fall

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Und so laut! Den ganzen schönen Tag lang war ich ich quasi allein auf der Welt, die paar Mopedfahrer auf der Straße durch den Laubwald zum Nationalpark grüßen verwundert lächelnd. Am Eingang, wo man Eintritt bezahlen müsste, winken mich die zwei Ranger gelangweilt durch, beim Ausgang später bedanken sie sich, ich bin die einzige Besucherin, auch der „nature trail“, steil bergan und bergab, zum Glück an den wüsten Stellen mit Bambusgeländer, gehört mir allein, nicht stolpern noch straucheln, there is no place to fall. Wo sind all die Touristen, für die dieser Park und sein Campsite mit dem Lotusteich angelegt ist? Es ist Freitag vor Weihnachten, Hochsaison. Die Nacht legt sich wie ein Laken auf das friedliche Tal und die Regler werden aufgedreht. Plötzlich singen in allen Schrottbuden, äh Bars, ringsum Männer mit Haarknoten und Elektrogitarre schnulzige Lieder. Am Dorfausgang zwirbeln Laserstrahler die sternenklare Nacht und die Boxen hier sind die allerbesten. In einer Art Bierzelt ohne Zelt trinken und tanzen Leute. Auf der Bühne musiziert eine Band mit dünnem exaltiertem Sänger, vor allem aber agiern hier vier halbnackte Gogogirls. Heißt das noch so? Sie tragen, nicht nur bei der Kälte, absurde Bikinis oder „Reizwäsche“. gehäkelt in hellblau mit monströsen Pushups, oder mit Riemchen in roter Kunstseide, sie können nicht tanzen aber lassen ihre Höschenpopos kreiseln und spreizen obszön ihre Beine. Geld wird ihnen zugesteckt. Wir, ein junger Schweizer, der mich dankenswerterweise als seine Freundin annonciert, werden an einem Tisch voller Tellern zu Brandy auf Eis eingeladen. Schlotter. Ein Irrer macht Kniefälle vor allen, ein fröhlicher Transvestit zeigt seine tattowierten Schultern, Frauen in Uniform schunkeln. Nach dem dritten Brandy ist es weniger kalt.

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2 Antworten zu There is no place to fall

  1. richard majchrzak schreibt:

    immer noch goldenes dreieck?

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  2. docvogel schreibt:

    klar, die ich reise sooo langsam, bin bisher eigentlich erst in der dritten Ortschaft hier in Nordwestthailand, entlangder Grenze, bleibe meistens so fünf tage und heute ists soweit, dass ich mal wieder weiter zieh…

    Gefällt 1 Person

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