Saysouly 1

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So heißt mein Gasthaus. Der junge Mann von der Rezeption bringt mir ein Glas heißes Wasser, indas ich zwei Portionen Instant Kaffee „3 in 1“ schütte; Coffein und Zucker, bester Brennstoff. Mr. Sabaidee, der Franzose von der Insel Dondet, wohnt auch hier. Er wartet auf ein Visum für Indien. Jeden Abend wird die Uferstraße zur Füßgängerzone mit einer kilometerlangen Schlange einheitlicher Buden, die auch alle dasselbe verkaufen. CK-Tshirts, Handyzubehör, Turnschuhe, Lederbörsen, das ganze Grauen idiotischer Konsumartikel aus garantiert schmutziger Billig-Produktion. Globale Massenware, handgewebt. An zwei Plätzen tobt irre laute, monotone Elektro-Musik. Auf einem Podest strampelt sich eine biegsame Eintänzerin ab, übers Headsetmikro gibt sie einpeitschende Kieckser von sich, gut 100 junge Frauen hopsen synchron mit. Das ist kollektive Abendgymnastik. Weiter hinten wird die Uferpromenade von Freiluftrestaurants gesäumt, manche sehr schick und mit Live-Musik durch einen Sänger mit Gitarre. Ich habe die 25 Tage in Laos kein mal westliche Musik gehört.

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