Horizontverschwimmung

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Mit dem Boot in die Konglor Höhle, ein kathedralengroßer Tunnel von 7,5 km Länge durch den Berg hindurch. Sehr schwarz und unheimlich, ich versuch das „Imbauchdererde-Gefühl“, aber so spirituell fühlt sich wohl auch jeder Bergwerksarbeiter. Dann Stalagtitten und Stalagmitten, hübsch illuminiert dank einer Föderung des neuseeländischen Außenministeriums.Die haben hier auch eine Eco-Lodge gebaut, die ungebraucht vor sich hin verrottet. Die Privatwrtschaft floriert hingegen aufs netteste. Am Ende der Höhle gibts Buden, an denen Frauen an museumsrifen Webstühlen gemusterte Ethnoschals (man trägt sie als Wickelrock) produzieren und sich alle freuen, fotografiert zu werden. Warum?  Steigert das ihre Bedeutung, in abstrakten clouds von Touristen abgebildet zu sein? Oder ist das völlig egal und sie spielen mit, weil sie uns eine Freude machen wollen?

 

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