Medien

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Die Inseln haben seit etwa sieben Jahen Elektrizität. Bücher  gibt es bei den Gasthäusern – zm tauschen. Es sind zerfledderten Exemplare in English oder anderen westlichen Sprachen , welche die Touristen da gelassen haben. Riesige Antennen bezeugen den ersten Wohlstand an Geld. Sonntags schauen die Männer Fernsehen. Inzwischen ist das Smartphone allgegenwärtig. Damit scheint eine Stufe der Alphabetisierung, des Lesens, übersprungen zu sein. Wenn sie nicht gerade döst oder sich im Spiegel hübsch macht, guckt die Herbergsmutter endlos, wahrscheinlich Serien. Ihr kleiner Sohn dödelt auch schon penetrant, leider mit lautgestelltem Monotoniegeschrappe. Die ganze Arbeit von früh bis spät macht eine junge Frau mit Hinkebein. Sie hat kein Spielzeug. Und natürlich sitzen alle Touristen, einschliesslich mir, immer die Augen auf das wlan-Gerät in den schönen Verandakneipen, den Blick auf die  malerischen Ansichten nur hebend, um ein Foto zu machen. Die Romantiker versammeln sich zum Sonnenuntergang auf der französischen Brücke von 1910. Sie verbindet die Inseln.Don Det und Khone und ist die Verlängerung der Eisenbahntrasse von 1883, mit der die Franzosen ein paar zerlegbare Schiffe transportierten, um die Wasserfälle zu Kambodscha zu umgehen. Und so auf dem Mekong von Saigon aus nach China zu kommen. Lang her, die Züge fuhren nur bisin die 1930er, die Schwellen wurden verbaut. Heute ist am. Ende der Brücke eine Mautstation. Eintritt inklusive Wasserfall-Naturpark, nur für Ausländer, er kostet so viel wie meine Übernachtung. Aber niemand kassiert oder kontrolliert ernstlich, das Geld geht an die Regierung, wen schert es.

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Eine Antwort zu Medien

  1. Helmut Höge schreibt:

    Liebe Sabine, du hast immer mehr Leser deiner Vogelperspektive, prima, sollen diese Geschichten auch mit in die neuen „Dienstreisen“? Peter Engstler hat mal ein Buch von Hilka Nordhausen verlegt, in das sie ganz viele Dias von mir reingepackt hat, das solltest du auch machen – mit deinen Photos von unterwegs…Gruß Helmut Höge

    Liken

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