Mantis religiosa

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Die Gottesanbeterin ist Tier des Jahres. Des nächsten, glaube ich. Die meist grasgrüne Fangschrecke hat große rumde Facettenaugen, mit denen sie ihr Opfer -Insekt, Heuschrecke, Wespe – anstarrt, bevor sie es auffrisst. Sie kann ihren Kopf um 180 Grad drehen, also nach hinten gucken. Wegen Klima kommt das zierliche Tier  aus Afrika nun auch zu ins. In der Zeit gibt es folgende Aufklärung: „In Europa findet man bis zu 7,5 Zentimeter große Weibchen – die kleineren Männchen werden um die sechs Zentimeter lang. Letztere haben während oder nach der Paarung oft das Nachsehen: Hat das Weibchen Hunger, köpft und verspeist es seinen Sexualpartner. Ist das nicht ein Evolutionsnachteil? Nein, sagt Biologe Schmitt: „Die Kopulation kann auch kopflos erfolgreich zu Ende geführt werden.“

Bei mir auf dem Balkon blühen auch noch Löwenmäulchen. Und die Nebelkrähe hat dort die verpackten Meisenknödel gefleddert und vier mitgehen lassen. Manno, wieso ist das heute alles so lahm, immer noch der Router oder mein Dingens?

Die Gottesanbeterin, praying mantis, ist laut dem südafrikanischen Schriftsteller Laurens van der Post auch ein heiliges Tier bei den Buschmännern.

 

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