Der Weg

 

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…ist das Ziel. Klar, aber ich habe einen Weg gesehen, auf der anderen Seite des Tals, der einem Traumbild entsprungen ist. Er windet sich in weiten Kurven steil bergauf,   zwei Bäume stehen wie Wächter eine Pforte, fast an einem Ziel, an dem der Weg sich irgendwohin verliert. Aber es gelingt es mir am ersten Tag nicht, den Weg zu erreichen, er ist von fast überall auf meiner Wanderung in der Ferne zu sehen, ich überquere Bäche, aus denen ich trinke, Brücken aus Bambus, steige Hängr hinauf, werde von unternehmungslustigen, alten Frauen zum shoppen in ihre hühnerstallgroßen Stelzenhütten eingeladen. Die meistem Dörfler sind damit beschäftigt, aus dem feinen Gras der Schilfes Besen zu binden, andere arbeiten in den terassierten Teeplantagen. Vier kleine wilde Pferde grasen am Bachufer, ein wilder Bauer liegt bei ihnen im Gras. Pfade verschlingrn sich, enden unversehens, undurchdringliches Schilfgestrüpp zwingt mich zum umkehren, ich wate den Bach ein Stück entlang, finde Furten, klettere durch abgeerntete Maisfelder bergan und da ist mein Weg. Natürlich war er aus der Ferne schöner, wie das Unerreichbare immer das Naheliegende übertrifft. Aber ich bin dennoch glücklich, zwischen den beiden Wächterbäumen an der Pforte zum Nirgendwo für eine Weile auszuruhen.

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