Monatsarchiv: Dezember 2015

mehr nostalgie

  Selfie vor dem Hotel und Kaffeehaus, in dem Somerset Maugham  verkehrte. Mein neubezogenes Hotel hat ene Dachterrasse. Es ist ein altes Kolonialgebäude mit verblichenen Fotografien und riesigen Spiegeln, Lederimitatsofas und Ebenholzkonsolen im Treppenaus. Es liegt an, fast in einem … Weiterlesen

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Schlaflos in Kuala Lumpur

  Eine Katze maunzt. Das Fenster mit Butzenscheiben geht zum überdachten Central Markt hinaus. Es gibt Calvin-Klein-Unterhosen,  T-Shirts mit amerikanischen Rugbymannschaftsnummern, Glitzerschmuck, gefakte Marken-Ledertaschen und Turnschuhe, billige Armbanduhren, indische Pluderhosen, Batikhemden, und jeder Menge Socken. Wer kauft in diesem dauerschwülen … Weiterlesen

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Ein Rezept der Chitty People von Malakka

    Ming Zing ist 24. Sie lebt seit 21 Jahren im buddhistischen Kloster in Malakka. Es wird nur von Frauen bewohnt, als ich da war, hatten alle gwrade eine Dose Bier in der Hand. Daneben steht der älteste chinesische … Weiterlesen

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Rückkehr zur Arschkanone

  Versiffte Klos (nur) an der Grenze mit Arschkanonen (bumbguns, oder Mösenduschen), Einreise per Stempel ohne Formularausfüllen (90 Tage Visum!), halbierte Colapreise, Männer mir Röcken, Selamat Datang, Malaysia! In Malakka kostet der Bus ins Zentrum knapp 30 Cent, dafür fahren … Weiterlesen

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Abraham und das Vermächnis des Kula-Rings

    Auch nach vier Stunden kein Flugzeug in Sicht. Der Lodgefahrer Abraham Kila und noch ein Haufen Männer wartet mit mir, ob überhaupt eines kommt. Es gibt gerade keine Telefonverbindung zum Festland, liegt wahrscheinlich am heiligen Gewitter gestern Nacht. … Weiterlesen

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okeboma

Gauguin oder Nolde hätte es hier auch gefallen… Das ist der Stand des Ortes, wo die Mulkwausi hausen. Das sind fliegende Hexen. Sie bringen Krankheiten und Tod und führen böse Flüche aus. Das erfahre ich aber erst später bei Malinowski.

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okopukopu

Bei meinem Weihnachtsspaziergang nach Okupukopu gehe ich fast im Busch verloren. Das Dorf ist nur über einen Trampelpfad zu erreichen, der zwischen ausgedehnten, mit Maniok gesäumten Yamsfeldern und auf schlammigen, fast zugewucherten Wegen am Mangrovensumpf entlang mäandert. Okupoku finde ich … Weiterlesen

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Markt und Händler

 

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Der Markt, ein paar Worte zum Geld

      Tankstelle am Hafenpier Der Kapitalismus ist ein System vom Mond. Die Geldwirtschaft hier so bizarr wie unvernünftig. Alles was man für den  unmittelbaren Lebensunterhalt braucht -und selbst erzeugt – kostet quasi nichts. Für zehn Kina, ca. 3-4 … Weiterlesen

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Yamsökonomie

  Das Yamshaus des Chiefs in Tokwaukwa Die Yamsernte ist unmittelbar  mit dem Kula-Tausch verbunden. Obgleich es hier knapp südlich des Äquators keine Jahreszeiten gibt, findet die Ernte und die damit zusammenhängenden Feste, Wettkämpfe, darunter auch das Cricktspiel, die Orgien … Weiterlesen

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White mans burden

Hibiskusblüten sind offenbar das Nationalsymbol PNGs. Alle tragen zum Fest damit bedruckte Tücher um die Hüften, was bei den Männern ein wenig schwuchtelig aussieht. Aus solchen Tüchern und Tischdecken haben die Einwohner von Kavataria einen Weihnachtsbaum gemacht (er ist in … Weiterlesen

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kochkultur

  Bisher gab es jeden Tag salzlos gedämpfte Knollen, Yams und Süßkartoffeln, Reis, Kürbis und Kochbananen. Dazu ein blasses Stück gekochtes Huhn für mich, das nicht jünger wurde. Kulinarischer Höhepunkt waren ein paar kaufeste Blätter Wildspinat oder ein Maiskölbchen. Ok, … Weiterlesen

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sinaket

. mal nachlesen, was Malinowski darüber geschrieben hat.. folgt.

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An den Rändern der Geheimnisse

  Die Mwalis von Sinaketa Die als kurz angekündigte Fahrt in den Süden von Kiriwina kommt mir gefährlich und stundenlang vor. Mitten im diesem riesigen Ozean, der ein Drittel der Erdoberfläche bedeckt, hört der Motor auf zu knattern, wir tuckern … Weiterlesen

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Es gibt kein Bier auf Hawaii

keine Bananen, kein Frühstück. Das Essen wird jeden Tag öder, gegarte Wurzelknollen, kein Salz, keine Gewürze. Es ist unfair zu klagen, aber jetzt wäre der Tag zum abreisen. Kein Flugzeug, haha. Also wieder auf zu Fuß zur pittoresken Hafenmole, ein paar … Weiterlesen

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Finstermänner

    In der Nacht sind plötzlich fremde Männer in der Lodge. Wo kommen die her? Sie sind fett, plattfüßig und massig. Sie kommen also vom Festland. Der sonst allgegenwärtige „Manager“ ist verschwunden. Sie debattieren am Maschendrahtzaun laut mit anderen … Weiterlesen

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Die Schnitzer der Geschichten

  John Kasaipwalowa (links) schreibt nicht mehr. Seitdem 1972 in post-68-er Studentenunruhezeiten sein australisches Visum nicht mehr erneuert wurde, ist er Gärtner geworden. Seine Hongkong-chinesische Zweitfrau Maria arbeitet im Yamsgarten und schaut nur unwillig auf. Gerade an diesem Tag hat … Weiterlesen

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Das Feste wird flüssig. Die Dinge lösen sich auf

  Es regnet jetzt jeden Tag. Das Trommeln auf das Wellblechdach weckt mich am frühen Morgen. Das wütende Beginnen geht in ein gleichmäßiges Rauschen über. Die Palmen wedeln wasserschwer in der Brise, der Stille Ozean liegt bleigrau da. Es lösen … Weiterlesen

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Furzfrühstück

Machen die das absichtlich? Bevor ich zur Sonntagsmesse in Onesimus Dorf aufbreche, gibt es Furzfrühstück: zwei harte Eier und dicke Bohen in Tomatenschleim aus der Dose. Als ich gegen neun in Tokwaukwa ankomme, wartet das nächste Frühstück, Schüsseln voller Yams- … Weiterlesen

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Heiz schon mal die Krippe vor

Der betelkauende Angeber aus der Lodge hört nicht auf zu nerven. Ob ich nicht ein Homestay machen wil?  Bei seiner Verwandtschaft naürlich, wie ich später erfahre. Aber warum sollte ich?  Wild genug ist es mir hier durchaus und die streichholzlangen … Weiterlesen

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Allein ist hier niemand

Also zurück in die Wildnis. So sieht das Empfangskommitee am Flughafen Losuia aus. Aber jetzt, letzte Woche irgendwann also, fliegt wrst mal Agent Maille ab. Drei, mit Glück vier Mal die Woche landet hier ein Flugzeug, Computer gibt es keine, … Weiterlesen

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Blöde Maschinen und effektive Systeme

  wieder mal ist mir ein Beitrag abgesoffen und spurlos  im Orbit verschwunden. Bin ja eigentlich immer noch am nachbloggen der Zeit auf den Inseln. Nun bin ich aber grad so wütend über den Teytverlust, dass ich in die Skybar … Weiterlesen

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Aufwartung beim Häuptling

  Zu den staubgrauen Füßen des Paramount Chiefs lässt sich auch jene von mir leider unbetuchte erste Gattin nieder. Sie trägt ein schwarzes T-Shirt und einen dunkelblauen Rock und eine sehr schöne bunte Seiltasche aus dem Hochland, das auf Papua … Weiterlesen

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Paradise Service

  Die Stadt Losuia wird nir „Station“ genannt. Sie besteht aus einem Pier, an dem die Boote von den Nachbarinseln oder Buchten anlegen und eine Handvoll Laster anfährt, um Ladung zu löschen, einem Laden für alles, einer Gundschule, einer Polizeistation, … Weiterlesen

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Let’s go wild

Strand  von Kaibola auf Kiriwina, Trobriand Islands Wo wollen Sie hin? Nach Utopia? Der Zollbeamte am Flughafen von Port Moresby, der Hauptstadt von Papua Neuguinea, krächzt ein heisernes Lachen heraus, klebt ein Viusm für 60 Tage in unsere Pässe und … Weiterlesen

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singhabeer to singapore

Ein frisches Laken, das Fenster kostet extra, das Passwort lautet singhabeer. Bis halb drei Uhr früh dröhnt der Technosound von den Bars gegenüber, dann überbimmt das UI eines einzelnen Vogels im Baum vor den zerbrochenen Scheiben die Stille. um vier … Weiterlesen

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Radeln für Papa

Der Ordinary (Holzklasse) braucht knapp zwei Stunden zurück nach Bangkok und kostet 35 Cent. Kurz vor dem Zielbahnhof hält er an. Alle müssen aussteigen. Weiter mit Bussen. Wo und welche? Ich folge einer Kleinfamilie, die mir gegenüber saß. Sie tragen … Weiterlesen

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Get lost

Der Anglerladen ist verschwunden. Die Kaffebudenfrau mit den Pubertätspickeln nicht an ihrem Fleck. Die Fährfrau hat heute an der linken Hand rosafarbene Nägel. Auch der Tempel heißt anders als auf meiner Karte. Das bedeutet nichts. Auf kleinen Inseln kann man … Weiterlesen

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Handarbeit

    Die ältere Frau, die den Kutter steuert, mit dem man den Fluss zur Innenstadt überquert, hat lange silberne Fingernägel. Ein Mädchen mit einer Rollbude macht den besten Kaffee. Beim Markt säumt eine Näherein meine abgeschnittene Gartenhose. Im Fischerzubwhörladen … Weiterlesen

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Holzklasse

  Bin ich wirklich erst einen Tag hier? Zum Frühstück eine Nudelsuppe. Schatten bei Tempelruinen. Zur Dämmerung schwitzen bei einer Freiluft-Muckibude.

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and relax

  kick off your shoes and relax, hätte es heißen müssen, um den song von Carmen McRae korrekt zu zitieren, der bestimmt nicht mal von ihr selber war, aber internet ist hier zu labil, um sowas zu prüfen. Irre, wie … Weiterlesen

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Take off your shoes

  Mein Auto ist in guten Händen, die Topfpflanzen sind gegossen, mein Rucksack ist gepackt, fünf Kilo, yippie,  Moskitonetz und Cortison, dazu ein Beutel Handegpäck mit Technik und drei antiquarischen Büchern. So weit abgeschieden ist das Ziel, dass es nur … Weiterlesen

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