Monatsarchiv: Oktober 2015

Tradition und Moderne

So verbraucht der Slogan von Tradition und Moderne auch ist, bei Fotos kommt er immer nocht super. Heute früh schauten wir uns das Kanurennen an. Stimmung wie bei den Bundesjugendfestspielen, statt Olympiade eher Strandbad. Von einer Leni-Riefenstahl’schen Heroisierung der Körper … Weiterlesen

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kreative Erschöpfung

Es fing am Abend nach den Wasserfällen an. 30 km von der platten Retortenstadt entfernt gibt es einen Naturpark. Ein Trampelpfad führt durch dschungeligen Wald voll Vogelgeschrei, das sich wie ein Konzert von Alarmsirenen verschiedener Nationen anhört. Verholztes Lianengeschlinge, handtellergroße … Weiterlesen

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Nennen wirs Fortschritt

Noch ein Versuch, mich als Sportreporter zu profilieren. Aber gegen das latente Bauchgrummeln (Bohnen?) stärke ich mich davor noch bei einem Medizinmann mit einem braunen Gebräu in einem Plastikbecherchen. Er hat mit einem Drahtgestell – selbstgebastelt, ansonsten wie bei Bob … Weiterlesen

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Flipflops und die Königin der Kreissäge

Live aus dem Stadion: Man kommt kaum dazu den Wettkampf im Bogenschießen zu verfolgen. Der findet mitten auf dem Sandplatz der Arena statt, wird aber von einer Drohnenkamera auf eine Großleinwand übertragen, neben dem olympischen Feuer in einem riesigen Topf. … Weiterlesen

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Körpermarkierung

Zur Eröffnungstermonie im Stadion fliegt die brasilianische Präsidentin ein, wir sind nicht akkreditiert, deshalb dürfen wir nicht rein. Wir sind nicht die Einzigen. Eine überschaubare Delegation von halbnackten, aber schön rot bemalten Indianern bewegt sich unter viel Kameraaufmerksamkeit ans Eingangsgatter, … Weiterlesen

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Markierungen.

Als ich Wetter in Palmas googelte, hieß es 18 Grad. Es sind aber eher 35, denn das Palmas wo ich inzwischen bin nach zwei weiteren Flügen, das liegt nicht auf den Canaren oder Mallorca, sondern in Äquator- und Amazonasnähe. Palmas … Weiterlesen

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Kontinentalflüge

Drei Flüge in einer langen Nacht, eine Ausstellungseröffnung in Belo Horizonte, die ein 100 jähriges Kontinuum des Berliner Orgientheaters vom Tanz auf dem Vulkan der Zwanziger Jahre über den Punk der Vorwendezeit bis zum Berghain konstruiert, dazu Sven Marquardt, der … Weiterlesen

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Umgraben

One of those days. Am liebsten wäre ich gar nicht aufgestanden. Sonnabend, der einzig freie Tag, so trüb. Aber ich muss. Muss leben, muss Zähneputzen, muss Staubsaugen, den Müll runterbringen, das Fahrrad im Keller verstauen, die Äste im Garten wegräumen. … Weiterlesen

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Licht, mehr

Hier gehe ich jeden Tag vorüber oder durch. Wenn sich das Wetter ändert, stinkt es nach altem Bratfett vom Steakhaus darüber. Eine unwirtliche und zugige Kreuzung Karl-Liebknecht-Ecke-Alex. Und plötzlich dieses Licht. Ein deplazierter, jaa, verirrter Rest vom Septembergeist Anfang Oktober. … Weiterlesen

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Fuck the poor

Das sagte ein reich gewordener Armer in Soweto. Er fuhr einen protzigen Mercedes und betrieb eine schicke Sheebeen in Soweto. Bestimmt hatte er noch mehr Geschäfte am laufen. Erschlagt die Armen, heißt ein Roman einer Inderin in Paris, die wegen … Weiterlesen

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