Monatsarchiv: Dezember 2014

Und jetzt Bienen

Ciao Mekong, hallo Thailand. Im Niemandsland zwischen den Grenzkontrollpunkten kaufe ich für die letzten Kip in der Hosentasche gebratene Bananen im Bananenblattpäckchen. Denk ich. Der brötchenartige Inhalt schmeckt fruchtig süß, hat eine weiche Körnerstruktur, Bananen sind das nicht, Mais? Es … Weiterlesen

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Brot

Die Sonne geht auf. Im Songteau, einem Pritschenwagen mit zwei überdachten Sitzbänken auf der Ladefläche, sitzen Frauen mit Einkaufskörben. Eine Stunde später fahren wir über die neue japanisch-laotische Brücke und landen mitten auf dem großen Markt in Pakxe. Ein Mopedfahrer … Weiterlesen

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Heiliges Wasser

Korrekturen: Ich habe herrlich geschlafen in meiner Absteige, vor allem viel zu lang, um noch umzuziehen. Nur der Hahn vom Nachbarn sagte sie Stunden an, vor dem Mäuerchen zu ihm stehen Topfpflanzen und die Matratze ist so bretthart, wie ichs … Weiterlesen

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Im Fluss

Champasack ist ein völlig verschlafenes Nest am Mekong mit einem Weltkulturerbe-Tempel in der Nähe und etwa 13 000 Einwohnern. Der Fähranleger ist 3 km weg von den ersten Gasthäusern, die Straße staubgelb, die Mittagshitze senkrecht, und der Gasthausbesitzer mit seinem … Weiterlesen

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Debile Dichtung

Weil das Netz an Heilig Abend flach lag, das vom letzten Jahr, mit besonderem Gruß an den besten Bremer DocB. wok on the wilde side in laos, in laos, da kennt man zwar kein chaos auch wenn die hütt zusammenbricht … Weiterlesen

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Pure white

Ist doch ganz einfach: Ich denke, also bin ich. Bloß wohin eiern die Gedanken? Und was heißt eigentlich zur Besinnung kommen? Da bin ich in mich hineingegangen, da war auch nichts los, oder so ähnlich hat das Wolfgang Neuss mal … Weiterlesen

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Wo der Hammer hängt

261,934,78 US$ zum Ausbau der Hauptstraße (Foto) und zur Förderung des nachhaltigen Tourismus im allgemeinen wurden von Grant ABD No 117/Lao gestiftet. Wahrscheinlich wurde das meiste davon in das Schild investiert, das dieses Projekt anzeigt. Korruption gehört auch in Laos zur … Weiterlesen

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Memory revisited

Joe Cocker! Bei den neu angekommenen Berlinern in den Bungalows ohne „Bad“ hat bestimmt niemand mehr was von ihm auf dem smartphone. Wie alt ich bin. Und wie wenig das ausmacht. In den Predigten zum Jahresende wird in Deutschland auch … Weiterlesen

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Lob der Langsamkeit

Eine Runde shoppen. Bananen, Bodyöl, Peperoni, zum aufpeppen der Linsencurrysuppe und Vermeidung der Fertigsauce, die hier alle schick und modern finden. Bücher werden hier getauscht, je interessanter die Gäste, desto besser die Bibliotheken der Gasthäuser. Ich bin lektüremäßig noch in … Weiterlesen

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Pastorale mit Bananenshake

Echt bequem so eine Hängematte. Nur die Notwendigkeit, Wasser zu kaufen, motiviert mich zum aufstehn, was dann den täglichen Spaziergangsbummel ringsrum und einmal quer über die Insel zur Sundownerseite rüber mit sich bringt. Die Frau, die nichts verkauft außer ein … Weiterlesen

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Friede den Hütten

Am Sonntag kann sogar ich mal in der Hängematte liegen. Und nachlesen, dass in Kambodscha im Jahr 2013 nur 22 % der Kinder auf dem Land, wo immer noch 80 % der Bevölkerung lebt, eine Schule besuchen. Man muss den … Weiterlesen

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Hängematte für die Nerven

Samstag nachmittag treffen sich die Männer zum Hahnenkampf. Geldscheine wechseln Hände, ein Geschrei ist, die Hahnbesitzer sengen ihren Kampftieren den Unterleibsflaum ab, spitzen ihre Federn an und beißen ihnen den Kamm ab, um sie so richtig anzuspornen. Die Reisfelder sind … Weiterlesen

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neumond

Mondwechsel, Landwechsel. Der Mekong ist hier zu Monsunzeiten bis zu 13 Kilometer breit. Von den „4000 Inseln“ ist nur eine Handvoll bewohnt. Ich bin in Don Det, das ist in Laos. Mein kambodschanisches Visum lief aus. Hier ist es jetzt … Weiterlesen

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Das Chips- und Schnulzenwunder

Fast den ganzen gestrigen Tag saß ich im Bus von Pnom Penh nach Kratie, sollt eigentlich nur vier einhalb Stunden gehn, dauert aber dann knapp neun. Viele Einheimische stiegen aus und ein, mit Säcken und schweren Gepäckbündeln, einmal wurden auch … Weiterlesen

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Kakerlaken in Knoblauch

Dank der beiden unerschrockenen Jungs aus Berlin beginnt der Tag mit einem besonders proteinreichen Snack. Die Larven der Seidenwürmer schmecken etwas fischy, Eiweisshammer halt, und sind uns in der Konsistenz etwas zu teigig. Von den etwa zwei bis drei cm … Weiterlesen

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Geister jagen

Für das richtige Erschauern geht man  ins Genozidmuseum. Toul Sleng war eine Schule, die die Roten Khmer zu ihrem berüchtigtsten Foltergefängnis S 21 umfunktionierten. Bildung war ein Todesurteil, eine Brille allein reichte als Grund zur Ermordung, Schulen wurden abgeschafft, „Diplome“ … Weiterlesen

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Und viele Grüsse an S. !

Meine Fähigkeit zu fliegen verbessert sich von Tag zu Tag. Zu der heutigen Schwerelosigkeit trägt allerdings auch der Vernissagen-Rotwein bei, mit dem ich das allergische Kribbeln in der Kehle nach dem aus Versehen gegessenen Fischklößchen wegspülen will, was zwar nach … Weiterlesen

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Geht doch

Im Phnom Penh Weekly Adviser, einem weiteren der hier offenbar üblichen Gratisblättchen, das von zumeist lustigen Expats gemacht und über Anzeigen finanziert wird, steht, dass die Regierung jetzt der oppositionellen Partei zur Nationalen Rettung das Recht auf einen eigenen Fernsehkanal … Weiterlesen

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Die Geckos sind faul

Im Radio quäkt Jingle Bells, auf dem Mao Tse Tung Boulevard ist Rushhour. Die Ausläufer drr Stadt kündigten sich an mit riesigen Fabrikhallen und schier endlosen Containerlagern. Hier wird über die Hälfte des Exportvolumens des Landes produziert: Baumwolltextilien, unsere Billig-T-Shirts. … Weiterlesen

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Die Gegenwart betrügen

Vor dem Eingang zu meinem Hotel stehen drei Tischchen mit Korbstühlen. Es gibt Bier vom Fass, deshalb treffen sich hier am Spätnachmittag gerne ein paar Pot Pats. So nennt der „Kampot Survival Guide“, ein ziemlich lustiges englischsprachiges Umsonstblättchen, die hier … Weiterlesen

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lazy sunday afternoon

Die Männer spielen Boule oder Schach oder hocken in Kneipen zusammen vor dem Fernseher. Die Frauen sitzen draußen vor, haben bunte Kopftücher auf und wollen sich nicht knipsen lassen. Die Kinder posieren und wollen Geld dafür. Das Fischerdorf am Ende … Weiterlesen

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Wo der Peffer wächst

Fahrradfahren ist einfach geil. Die Flüchtigkeit des passierens verhindert, dass man zu nah kommt und minimiert die Gefahr des Rmutspornos. Zuerst aber  eine neue Ray Ban geholt, die alte Prada-Sonnenbrille ist verloren, den Sattel hochgestellt, und auf gehts zu einer … Weiterlesen

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Zurück zur Zivilisation

Ein letztes Bad im Meer, die Dusche hat eh ihren Betrieb eingestellt. Wehmut beim Aufbruch, wahrscheinlich werde ich nie mehr im Leben hierhin zurückkehren. Seufz. Kein Blick zurück. In Kampot bringt mich ein Mopedfahrer zur Long Villa, gleich beim Markt. … Weiterlesen

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kommunikation wird überbewertet

Fußpilz in Bangkok, Flatulenz in Battambang und zwölf Stunden im Gefrierfach des Überlandbusses hab ich locker weggesteckt, da werd ich wohl auch noch Holger aus Darmstadt oder Horst aus Düsseldorf ertragen. Seit drei Tagen bin ich nun auf Rabbit Island. … Weiterlesen

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temps perdu

Das St Tropez von Südost- Asien wurde Kep mal genannt. Vom Glamour des 1908 von den französischen Kolonisatoren gegründeten Örtchens ist nichts mehr übrig, 1953 zogen die Franzosen sich aus französisch Indochina zurück, was nach den Verwüstungen durch die Roten … Weiterlesen

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Fischer gibts auch

So soll es sein, Sonne, Strand, Meer und Fischer gibts auch. Und Fahrrradverleiher und Instantkaffee, Herz was wünscht Du noch? Ein bisschen Sonnenbrand? Ein Pfund leckere Stinkfrucht? Alles da. Der Golf von Thailand (oder ist hier schon das südchinesische Meer?) … Weiterlesen

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Easy going

Herrlich, es regnet! Nach 12 Stunden Busfahrt mit Umstieg in Phnom Penh bin ich tatsächlich am Meer. Kep ist ein kleines Nest, hat über fünf km Länge verteilt Hotels und Gästehäuser, das „Zentrum“ ist ein Miniaturplatz mit ein paar Imbiss-Buden … Weiterlesen

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Lets eat the shit and see what happens

Mein Dinnerdate habe ich mit mir und einer Suppe. Schon am Mittag meines erlebnisstressfreien Tages in den killing caves habe ich bei Chefs Secret für den Abend „Happy soup“ bestellt. Ja, das ist genau, was du jetzt denkst. In der … Weiterlesen

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Sprung in der schüssel.

Traditionen geben einem Halt. Das ist gerade in der Fremde wichtig. Feste Gewohnheiten. Bei mir ist es der Eiscafe, den ich seit drei Tagen immer im gleichen Lokal trinke. Es ist einer der „foodstalls“ am Ufer, offene Küchen unter einem … Weiterlesen

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Killing caves

Phiphapho. Freundin I., große Rechtschreibvirtuosin, sieht ein Indiz für meine zunehmende linguistische Akklimatisation darin, dass ich gestern Pha statt Pah geschrieben habe. Zur Beruhigung von Freundin A., grosse Psychoexpertin, teile ich mit, dass meine Innerei wieder tiptop ist und so … Weiterlesen

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der weg ist der weg

Von wegen hier gibts nicht viel zu gucken. Grad hats auf der Straße vor dem Markt gekracht, ein Moped lag flach, niemand verletzt aber im Nu entbrannte ein Gerangel und Geschrei und Verkwhrsknäuel und schon eine Minute später war einer … Weiterlesen

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no bum gun in battambang

Ja, das Hotel Royal. Es hat wunderschöne plüschige große Zimmer mit Shampoosets und Balkon und Fernseher, aber vor allem hat es eine Dachterrasse mit Bewirtung. Von da gehen noch drei Zimmer ab, die nur Ventilator haben und Gemeinschaftsdusche (4$).  Klar. … Weiterlesen

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Randgruppe

Wovon leben die hier? Es gibt Wasser, Wasserspinat, Wassergurken und Bambussprosse, bestimmt ein paar essbare Früchte – und Fische.  Man hängt sein Netz rein und holt es wieder raus, eine einfache Drahtreuse tuts auch, und schon hat man einen Eimer … Weiterlesen

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wir da oben

Schon wieder Glück. Von den zwei Booten, die in aller Herrgottsfrühe von Siam Reap über den Tonle Sap nach Battambang fahren, werde ich auf das kleinere geordert. Da dürfen wir beim Gepäck oben auf dem Dach sitzen, bzw lümmeln. Einmal … Weiterlesen

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sklavenarbeit

Ja, das muss jetzt mal sein. Sieben Tage lang bin ich im riesigen Gelände von Angkor Wat herumgelaufen und gefahren. Die letzten vier davon mit dem Rad, was noch viel schöner war. Denn natürlich findet man jede Menge Tempelruinen, in … Weiterlesen

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same same but different

Frosch war aus. Deshalb esse ich wie jeden Abend die Siam Sauer Suppe, eine große Schale Curry mit Morning Glory, was so eine Art Lauch ist, mit einem Teller Reis. Die wie auf Drogen dauergiggelnde, um nicht zu sagen quietschende … Weiterlesen

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