huch, die sonne geht unter

sunset

Neiiin, es war nicht Angelina Jolie, kein Ufo, auch nicht der König mit seinen fliegenden Elefanten, der hier angeritten kam, es war auch nicht die Bäurin mit ihren drei Kühen, für die sie ziellos mit der Machete Gras schnitt, das die ganz gut selber rupfen konnten. Es war wirklich nur das Spektakel, dass auch heute wieder die Sonne unterging. Und nicht etwa über den Silhouetten von Angkor Watt oder sonst einem der Tempelruinen, nein, es war schlicht die dottergelb hinter flachen Schlierenwolken verlaufende Sonne zwischen drei Bäumen. An die dreihundert Touristen hatten sich eingefunden auf der Tempelterrasse, rückten auf den gut durchglühten Steinen an die besten Plätze und warteten fast ein Stunde lang gebannt, bis die Sonne, naja, unterging. Man könnte sich leicht lustig machen, aber dazu waren die Touristen einfach zu glücklich darüber, dieses extraorbitante Phänomen hier und heute erleben zu dürfen. Wir irre wäre es, sie würden dieses Ritual  auch mal zuhause in Sydney, Hongkong oder Magdeburg praktizieren. Sich versammeln und aufgeregt zusehen wie die Sonne auch an diesem besonderen Tag wieder hinter dem Horizont verschwindet. Und natürlich 20 Fotos davon machen. Ja, das knipsen….davon mehr, wenn meine Laune mit einer Suppe angefüttert ist.

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